Heft 
(2008) 1/2008. August 2008
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Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer

funktionieren Können. Sie Schaffte die logistischen Voralssetzungen für die Masentransporte aus allen Veilen des von den Peut- Schen hesetzten EFuropds nach Sobibon Auschh witz, Vehlinka, Majdanel und die anderen Vernichtungs- lagen Allein in Auschwitz Kamen 1 in 766 Vans- Porten der Reichshahn ca. 160.000 deportierte Juden an, 143 waren es 174 Jo- desziige mit cu. 220 000 Mu- den, im Jahr Ja heförder- ten yund 300 Züge ca. 650 000 Opfer der Endlõ- Sing in das Vernichtuungs- lagen Pies sind nur die Zahlen für das Vernich nungslager Auschwitz. (Stephan A. Glienke in ei- nem Beitrag in den Mittei-

Initiativen können neue Stationsvorschläge anmelden

Der Irägerverein hat eine Fortset?ung des ProjektsZug der Frinnerung beschlossen. Zu einer Weiterfahrt haben tausende von Spendern ermutigt. Die Ausstellung soll er weitert und in mehreren Waggons neu instal- liert werden. Mindestens drei Tage soll der Tug der Erinnerung künftig auf den Halte- bahnhöfen stehen. Die bisher vorliegenden Terminanfragen interessierter Gruppen und Städte reichen bis zum Frühjahr 2009. Per Mail werden unter infoSæzugde. eu neue Stati- onsvorschläge entgegen genommen.

Den örtlichen Mitträgern, die in ihren Städten Biografien deportierter Kinder und Jugendlicher rekonstruieren möchten, will der Verein ein umfassendes Arbeitsprogramm an- bieten. Es sicht stärkere Kontakte mit den Uberlebenden in Osteuropa und in Israel vor. Das praktische Konzept der Aktivitäten, die eine europäische Dimension haben, will die Bürgerinitiative so bald als möglich unter

lungen der Humanisti-

ww. Zug-dererinnerung. de veröffentlichen.

schen Union, Nr. 200, April 2008).*

Halber Fahrpreis 3. Klasse

Die NS-Forschung geht davon aus, dass die Reichsbahn rund drei Millio- nen Menschen in die Vernichtungslager fuhr.Wie teuflisch banal der Massen- mord organisiert wurde, beschreibt Tanja Dückers in der Zeit mit Hinweis auf Raul Hilbergs StandardwerkDie Vernichtung der europãischen Juden: Der Ahtransport in die Lager wurde ehenso Z)nisch wie akrihisch mit einem

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Billet zum Malben Hnhrpreis 3. Klasse herechnel. Bis zum Kriegsende unter- ndhm die Keichshahn alles, m genli- gend Kapazitten für die Vodesfahrten hereitzstellen. Insgesamt einBom- bengeschäft für die Bahn: Für den Transport der Opfer in Viehwaggons wurden pro Erwachsenem und Kilo- meter 4 Pfennig berechnet, für Jlugend- liche und Kinder über vier Jahre waren es 2 Pfennige, für jüngere Kinder zeigte sich die Reichsbahngroß?zügig und verlangte keine Gebühren. Zu beglei- chen waren die Beträge so weit wie

* Der BeitragMit der Reichsbahn in den Iod-Zwei Ausstellungen erinnern an das dunkle Erbe der Deutschen Bahn skizziert u. a. die Vorgeschichte, wie die Weigerung der DB dazu führte, dassDer Zug der Erinnerung als Bürgerinitiative startete. Er ist auf der Internet- seite www humanistische-union. de zu finden. Wer keinen Computer hat kann bei Hans Hirschmann eine Kopie anfordern unter Iel. 06101 32010(bitte auf Band sprechen).