18 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
„Zug der Erinnerung“ nimmt wieder Fahrt auf
Gedenkprojekt wurde durch die Widerstände der Deutschen Bahn zu einem Politikum
Mas mohile Alsvtellungsprojelt, Zug der Frinnerung“ zum Gedenken an die von Nazi- Meutschland in die Vernichtungslager deportierten- zumeist jüdischen-Kin- der hat von November 2007 his Muni dieses Jahres mehr als 70 Bahnhéſe angefah- ren. Rnd 240. 000 Besucher Kamen und es enustund eine hreite õffentliche Pisklis- vion. Der„Zig der Prinnerung“ pausiert ⁊wur seit Anfang Muni, wird aber veine Fahrt wohl noch in diesem Jahr fortsetzen. Dies teilte der Vorstand der gleichnami- gen Blrgerinitiative Anfang Auli mil. Pas gegen massive Widerstände der Pelt- Schen Bahn von einer privaten nitiative und vielen õrtichen Miorganisatoren durckgefihrte Projekt hat über Erwarten große õffentliche Beuchtung gefunden. Die Lagergemeinschaft Auschwitz- Prelindeskreis der Auschwitzer hat vich mit einem oſfenen Brief an die Peltsche Bahn und Bundes verkehsminister Viefensee (ciehne S. 24) in die Dehutte eingemischt. Der Vomtand des bundeseigenen Kon- zerns heharrt daruuß den„Zig der Erinnerung“ wie jedes andere Schienenfahr- Zelig zu hehundeln, ind verlangte vom Vrgerverein Gebiihren für Trassen- und Bahnhofnutzung vowie für die Bereitstellung von Stromanschlüssen, die vich auf etwaus mehr als 700. 000 Euro vummierten.
„Der Zug der Brinnerung“ ist eine mobile Ausstellung, die an die Depor- tation von Kindern und Jugendlichen erinnert, die während des Dritten Rei- ches mit Zügen der Deutschen Reichs- bahn in die Konzentrations- und Ver- nichtungslager transportiert wurden. Schät?zungsweise eine Million Men- Schen dieser Altersgruppen wurden s0 verschleppt. Nur wenige kehrten zurück. Die Ausstellung und das ganze Projekt belassen es nicht bei der Erin- nerung. Sie sind- wie der Irägerverein Schreibt-„der Gegenwurt zugewundi. Im GOedenken an die Opfen Gegen An- tisemitismius, Fremdenhass lind natio- nalen Größenwahn“.
Pine historische Lok hat mit weni- gen Waggons, in denen die Ausstellung prãsentiert wurde, von November 2007 bis Mai 2008 auf früheren deutschen Deportationsstrecken mehr als 70 Bahnhöfe angefahren(Start war in
Frankfurt am Main; am 9. und 10. Mai, zum Jahrestag der deutschen Kapitu- lation, war Station in Auschwitz. Mehr als 240.000 Besucher- in erfreulich großem Umfang Schulklassen und Jugendgruppen- sind gekommen. Die Ausstellung konnte ständig um aktuelle und lokale Bezüge zu den jeweiligen Städten erweitert werden, da viele ört- liche Recherche-Ergebnisse zur Verfü- gung gestellt wurden: Schulklassen er- stellten Biografien der Verschleppten aus ihrer jeweiligen Stadt und umlie- genden Gemeinden, Stadt- und Kandes- archive brachten die Ergebnisse von örtlichen Nachforschungen und erhal- tenen Dokumenten ein. Die franzõsi- sche Bahn(1) stellte weitere Waggons zur Verfügung, damit mehr Fxponate prãsentiert werden konnten.
„Ohne die Deiutsche Reichsbahn hät- te die N Vernichtungsmaschinerie nicht


