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(2007) 1/2007. Juni 2007
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32 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer

Michael Jeupen vom Bundes verband Information und Beraung für No Verfolg- e in Koln herichtete bei der Generalversummlung des Internationalen Auschwitz- Komitees im April 2007 in Oswiecim über die Versuche, bei der Bundesregierung Hinflß zu nehmen, dass NOpfern eine Verfolgten-Rente zuerkannt wird. Der Blindesverhand wurde 7000 von verschiedenen N- Verfolgtenverbnden, Pux Christi und der Aktion Sühnezeichen/hriedensdienste gegrindet. Die Gelder der vielen Komplizierten Gesetzesregelungen und Härtefonds sind derart gut ver- Seckt, dass viele Opfer Keine Wege durch die bhundesdelutsche Bürohkratie fanden, im ihre Ansprüche geltend zu machen. Hier ist der Bundes verhand für alle Opfer- grluppen Kompetenter Ansprechpurmer Internetuuftritt wwwnsheratung. de.

Verfolgten-Rente auch für NS-Opfer gefordert

Die Bundesrepublik Deutschland ist staatlicher Nachfolger des Pritten Reiches sowie seit 1990 auch Nachfol- ger der DDR. Dass die Bundesregie- rungen seitdem versuchen, das Un- recht, das in der DDR den von der Stasi verfolgten Menschen zugefügt wurde, als unrechtmäßig anzuerken- nen undZumindest materiell wieder- gut?umachen, ist zu begrüßen. Mit Blick auf die NS-Opfer ist jedoch zu fragen, warum diesen es unendlich schwerer gemacht wurde und wird, materiell entschädigt zu werden. Fest- Stellbar sind gravierende Unterschie-

Ehemalige Hãftlinge bei der Kramniederlegung im Hof von Block 11 vor der Todeswand. Vordere Reihe v links: Kazimierz Mbin, Tadeus? Sobolewicz, Noach Flug, Henryk Mandelbaum.

de, die in keiner Weise zu rechtfertigen Sind.

Deutschland hat während der NS- Zeit die Verfolgung und den Völker- mord geradezu zur Staatsdoktrin erho- ben, Zzudem einen võlkerrechtswidrigen Krieg vom Zaun gebrochen, der Millio- nen Todesopfer forderte. So schlimm Pinzelschicksale von Verfolgten des DDR-Staates auch waren, so wäre es doch perfide, Opfer des NS-Regimes und solche der DDR gegeneinander aufzurechnen.

Nun sind aber beiWiedergutma- chungsleistungen die Opfer des SED- Regimes deutlich bes- Ser gestellt als NS-Op- fer. Dies werde erneut deutlich bei der von der CDUSPD-Bun- desregierung geplan- ten Gesetzesnovelle, wie Michael Jeupen vomBundesverband Information und Be ratung für NS-Verfolg- te bei der Generalver- sammlung des Inter- nationalen Auschwit?- Komitees erläuterte. Dabei betonte er aus- drücklich, dass die Ent- Schädigung von SED-