NN
Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
„½ ₰—* .
———
Dt s BEORoE OEß D FRAKß0R
A Mal SE be G bEM SOA 1937 BM 2WGSEs ONMeSetieE B
S —* ————*
.7— „„ 5—— E—2 r x X*—
— *—
1942 W0RbEN S RM 2W6eR Rppes Ve vO bO WRE EhScEh Vo EM Nac Ac
„eckt mich Hicht 308 meinem Fahn. dam cese e cht een 06 ie ein om behsncelt c
eg6erSiht an ſe
3
. 3.— 5 1 2
A—
1994 wurden zwei Gedenktafeln an die Verfolgung, Deportation und Ermordung der Frankfurter Roma und Sinti angebracht. Ei- ne an das Gebãude in der Dieselstraße 30 und eine weitere an der U-Bahnhaltestelle„Kruppstraße“(Borsigallee). Beide Tafeln wurden durch private Spenden ermöglicht. Die Stadt Frank- furt Main hatte ihren diesbezüglichen Etat bereits aufgebraucht und die beiden an die Ermordung der Roma und Sinti erinnern- den Tafeln kurzerhand aus der Finanzierung gestrichen. Das La- ger Dieselstraße war 1942 in die Kruppstraße verlegt worden, weil die Firma Matra, die heute noch auf dem Gelände Rüstungsgi- ter produziert, das Grundstück erworben hatte. Sie benötigte es für Zwangsarbeiter aus mehreren europäischen Ländern.
Schreiben vom 6. Mai 1940 an den
fähigen Seelen unse- rer Kinder führen.“
Im Frühjahr 1943 werden die Bewohner der Frankfurter„Zi- geunerlager“ nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Darunter auch Herbert„Ricky“ Adler mit Vater, Mut- ter, Geschwistern und weiteren Verwandten. Den Tag der Befrei- ung erlebten vier von 20 Familienangehöri- gen: Herbert selbst, sein älterer Bruder, seine Schwester Wan- da und ein Bruder sei- nes Vaters.
Uber das Sinti— Kind Margarete Weiß finden sich in dem Zeugnisbuch der Pes- taloZzi-Schule folgen- de, jegliche Realität verzerrende EFintra- gungen:„schuljahr 1942/43: kein Zeugnis, da vom Schulamt vom Schulbesuch befreit.
Frankfurter Oberbürgermeister Krebs für unzumutbar, dass„eine ganze An- zahl von Zigeunerkindern zusammen mit unseren deutschen Kindern die Grundschulen.. besuchen“:„Das sit- tenverderbende Benutzen gemeinsa- mer Schulräume, Schulhöfe, Lehrmit- tel und sozialer Einrichtungen“ würde 8o Körten„zu einer verhängnisvollen Zerstörung von Rassenstol? und be- wusstsein in den jungen aufnahme-
Entlassen nach erfüllter Schulpflicht am 31. März 1944.“ Zu diesem Zeit- punkt war Margarete Weiß bereits tot sie war im AMlter von 14 Jahren am 1. Oktober 1943 in Auschwitz-Birkenau ermordet worden.
Zwangssterilisation als Opfer für die Volksgemeinschaft
Am 1. Januar 1934 tritt das„Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuch-


