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(2007) 1/2007. Juni 2007
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Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer

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1994 wurden zwei Gedenktafeln an die Verfolgung, Deportation und Ermordung der Frankfurter Roma und Sinti angebracht. Ei- ne an das Gebãude in der Dieselstraße 30 und eine weitere an der U-BahnhaltestelleKruppstraße(Borsigallee). Beide Tafeln wurden durch private Spenden ermöglicht. Die Stadt Frank- furt Main hatte ihren diesbezüglichen Etat bereits aufgebraucht und die beiden an die Ermordung der Roma und Sinti erinnern- den Tafeln kurzerhand aus der Finanzierung gestrichen. Das La- ger Dieselstraße war 1942 in die Kruppstraße verlegt worden, weil die Firma Matra, die heute noch auf dem Gelände Rüstungsgi- ter produziert, das Grundstück erworben hatte. Sie benötigte es für Zwangsarbeiter aus mehreren europäischen Ländern.

Schreiben vom 6. Mai 1940 an den

fähigen Seelen unse- rer Kinder führen.

Im Frühjahr 1943 werden die Bewohner der FrankfurterZi- geunerlager nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Darunter auch HerbertRicky Adler mit Vater, Mut- ter, Geschwistern und weiteren Verwandten. Den Tag der Befrei- ung erlebten vier von 20 Familienangehöri- gen: Herbert selbst, sein älterer Bruder, seine Schwester Wan- da und ein Bruder sei- nes Vaters.

Uber das Sinti Kind Margarete Weiß finden sich in dem Zeugnisbuch der Pes- taloZzi-Schule folgen- de, jegliche Realität verzerrende EFintra- gungen:schuljahr 1942/43: kein Zeugnis, da vom Schulamt vom Schulbesuch befreit.

Frankfurter Oberbürgermeister Krebs für unzumutbar, dasseine ganze An- zahl von Zigeunerkindern zusammen mit unseren deutschen Kindern die Grundschulen.. besuchen:Das sit- tenverderbende Benutzen gemeinsa- mer Schulräume, Schulhöfe, Lehrmit- tel und sozialer Einrichtungen würde 8o Körtenzu einer verhängnisvollen Zerstörung von Rassenstol? und be- wusstsein in den jungen aufnahme-

Entlassen nach erfüllter Schulpflicht am 31. März 1944. Zu diesem Zeit- punkt war Margarete Weiß bereits tot sie war im AMlter von 14 Jahren am 1. Oktober 1943 in Auschwitz-Birkenau ermordet worden.

Zwangssterilisation als Opfer für die Volksgemeinschaft

Am 1. Januar 1934 tritt dasGesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuch-