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(2007) 2/2007. Dezember 2007
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30 Lagergemeinschaft Auschwitz- Freundeskreis der Auschwitzer

von Verschollenen und ersten Ermitt- lungen beginnt. Im gleichen Rahr noch begreifen die Alliierten, dass das nahende Ende des Krieges genauere Prhebungen über die Situation der Zwangsarbeiter und Flüchtlinge in Mitteleuropa nõtig macht. Paher über- nimmt das SHAEF(Supreme Head- quarters Allied Expeditionary Forces) am 15. Februar 1944 die Arbeiten des Zentralen Suchbüros und verlegt den Standort- jeweils der Front folgend- von London nach Versailles und an- schließend nach Frankfurt am Main, um dort den elementaren Bedürf nissen der befreiten Häftlinge und Deportierten besser gerecht werden zu können.

Da die Massen an Flüchtlingen nicht sofort repatriiert werden kön- nen, werden Sammellager gebildet, um von dort aus die Heimführung der Uberlebenden zu organisieren. Bis zum 30. Juni 1947 ist es die UNRRA (United Nations Relief and Rehabili- tation Administration/Hilfs- und Wie- deraufbauorganisation der Vereinten Nationen), die die Versorgung und Rückführung von Millionen nicht deutscher Flüchtlinge organisiert.

Bereits im Nanuar 1946 wird die humanitäre Institution nach Arolsen verlegt, da der Ort etwa im geografi- schen Mittelpunkt der damaligen vier Besatzungszonen liegt und über eine intakte Infrastruktur verfügt. Ab Juli 1947 übernimmt die IRO(nternatio- nal Refugee Organizationnternatio- nale Flũchtlingsorganisation) das Zen- trale Suchbüro, das ab dem 1. Rnuar 1948 unter dem noch heute gültigen NamenInternational Tracing Service TTS* seinen Aufgaben nachgeht.

Im April 1951 geht die Leitung an die HCO6(Allied High Commission for Germany(Alliierte Hochkommis- sion für Deutschland) über, 1955 dann nachdem der Besatzungsstatus in Deutschland aufgehoben wurde übernimmt ein Internationalen Aus- schuss unter Leitung des IKRK Unter- nationales Komitee vom Roten Kreuz) in Genf die Aufsicht über den ISD/TS.

Künftige Nutzungsbedingungen stehen bereits im Internet

Am 16. Mai 2006 wurde nun die lang ersehmte Anderung der Bonner Vertrãge beschlossen, um Informatio- nen aus den Archiven künftig auch der Forschung zugänglich zu machen. Vor wenigen Wochen war der Leiter des ISI, Reto Meister, bereits in Washing- ton, um erste digitalisierte Patensãtꝰe dem USHolocaust Memorial Museum zu übergeben. Anlässlich dieses Ereig- nisses erlãuterten die beiden Institutio- nen in einer gemeinsamen Erklärung die augenblicklichen Schwierigkeiten bei der Digitalisierung:Zwar jst die Vhergabe ein wichtiger erster Schritt doch jst die Herausforderumg, Zugang zum Material zu schaffen, Sehr groß. Un imrem derzeitigen Zustan IEsst Sich die große Mehrheit der Archiwmaterialien, die mehr als 50 MMionen digitalen Ima- ges der Karten in dor Zentralen Wamen- Kartei eingescMossen, nicht mittels einer SCMmaschine, PeisPiclsweise es TjPs GOople recherchieren. Zwar giht es vic 7 Qer TTOMmente jefæt auuf digita- ſem Tägen doch t die üherwiegende Mohrheit der in ihnen enthaltenen mormationen nicht in einer such- fahigen Patenhank indiziert worden. mrmationen üher eine EinzepersOn