Lagergemeinschaft Auschwitz- Freundeskreis der Auschwitzer 7
zurũck ins Lager. Und damit begannen meine Besuche bei Hõß. Ich frisierte ihn und seine beiden Sõhne. Aerdings habe ich nie ein Wort mit Höß gewechselt. Er war elegant, peinlich sauber, mundfaul. Selbst mit den Offizieren unterhielt er sich nicht. Wenn jemand nicht wußte, wer Hõß war, hätte er ihm nie auch nur das Geringste vorwerfen können. Hõß hat niemals jemanden geschlagen. Er unt terschrieb nur die Befehle..“
Diese Prinnerungen von Jozef PaczynsMi vind in einem ↄ002 von C. Galezia und K. BialosKorMi in Warschau erschienen Band enmommen.„Se haben üherleht Jautet der deuische Titel dieses vom Verlag„Dom dawinicz Bellona“ herausgegebenen Bu- ches(BN53JT095740). Es enthãlt je- weils in drei Prachen(polnisch, englisch, deutsch) Kurzhiograßien von 55 ehemaligen Auschwitz-Häfllingen sowie Ausschnitte aus deren Frinnerungen an ihre Lagerzeit.
Dank für Spenden
EFin Besuch in der Krakauer Ambulanz für ehemalige Hãäftlinge
Von Martina Hörber
Die leitende Arztin, Dr. Helena Slizowska, berichtete von der dort seit nunmehr 17 Jahren geleisteten Arbeit und freute sich sehr über die Spende des Freundeskreises der Auschwitzer von 1.000 Euro.
Dr. Slizowska betonte, dass die be- Ssondere Situation und Geschichte der ehemaligen Hãäftlinge auch in der medi- zinischen Betreuung Berücksichtigung finden müsse. Die Anforderungen want deln sich im Laufe der Zeit, da die mei- sten betreuten Personen heute ein Mter von ũber 80 Jahren erreicht haben und viele nicht mehr in der Lage sind, selbst in die Ambulanz zu kommen. Aus die- sem Grund werden Hausbesuche durchgeführt.
Um die rund 2.000 ehemaligen Hãäft- linge in Krakau und der näheren und weiteren Umgebung auch weiterhin be- treuen und die Hausbesuche bei— behalten zu können, ist die Ambulanz auf Spenden angewiesen, da es s0 gut wie keine staatlichen Zuschüsse gibt. Ebenso betonte die Leiterin die Wich- tigkeit der freiwilligen Helfer, welche aus verschiedenen Ländern meist für ein
Dr. Helena Slizowska
Jahr nach Krakau kommen, um sie mit großem Engagement bei der Betreuung der Patienten zu unterstũtzen.
Die Ambulanz verfügt über zwei Be- handlungsräume und wird von zehn Arzten und mehreren Pflegerinnen und Therapeuten im Wechsel betreut. Im Aufenthaltsraum wurde eine Kleine Vi- trine mit Fotos und Erinnerungsstũcken der ehemaligen Häftlinge eingerichtet, welche auch aus Spenden der Lagerge- meinschaft finanziert wurde.


