Heft 
(1989) Nr. 15. Juni 1989
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Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer e. V.

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So steht es auch Sten Zak-Kamtnskt. Dtesen S1eg und dte Brretchung dteser 21ele vo11en v1r betds.

Damit 18t dte Suttge

Begegnung auch wehr als nur e1n?ufa11,

mehr als e1ne

vundersame Fügung. BS gtbt eben 6e we1nsanketten In der 6Gesinnung, 6Ge- me1nsamketten 1n der Pol1Lt1Lschen

Grundauffassung, Genetnsamke1ten, dte das verständnsi voL1e Mttelnander zw1 schen den Ze1tgenossen, dte aus zwet Lelten konmen, begründen, e1ne 6es1n- nung, dte dauerheaft verbindet.

So s1nd Versöhnung, Verständtgung und Menschl1chkett auch die großen Themen. die Stan Keminskt auch als Künst1er beschäftigen.

Am 11e bsten 1ehrt er uns n1t Be1Sp1e 1en, m1t dem HtLnwets auf VorbtLder, Undem er se1ne e1genv1111g gestalteten Portratts formal und 1nhattitch 1m vohreten Stnne des Vortes sprechen 1äßt. De von 1hm entckelte Technik des Integrattontsmus verstärkt dte Mrkung, 1KBt dte Arbettenrk1tch zu Sprechenden Bt1dern verden.

Mehr vake 1ch als Late öber den

Künst1Ler Zak- Keaminskt ntcht

zu sagen. Fragen Ste 1hn se1bst.

öber den Menschen Zak- Kemt nskL zu Sprechen, dtes var mtr auch vchtiger. Da fühle 1ch mtch auch eher kompetent

und s0 habe 1ch den Auftreg an m1ch auch verstanden.

Ich möchte nLcht schltLeßen, ohne den Veranstaltern der Ausstellung ne1n KomplLment zu machen und auch netnen GLückunsch auszusprechen. S1e haben mi t dteser AusstelLung etn vohlüben- 1agtes, e1ndrucksvo1LLes Vereansta1- tungsprogramm des Gedenkens und Nach- denkens begonnen und Ste haben mt dem BLngehen auf Kem nSkts Vünsche dtese heuttge Begegnung und ma1n Bekenntnts zu sLner bösen Vergengenhett mög11ch gemacht. Darüber htnaus aber deas vLe1LLelcht noch VLchttgste: Ste haben und v1r a11G haben mt unserem HLersetn e1Lnem Mt tmenschen, der Furchtbares erLttten hat,r haben unserem Freunde Stan 2Zak- Kami nsk Mut gemacht und s1ne Freude berettet. VLelen Dank. De AusstelLung 18t eröffnet.

Joheann PhL1LLpp Fretherr von Bethmenn

Unter diesem Titel berichtete der Reporter der-Frankfurter Rundschau- am 4. No- vember 1988 über meine Ausstellung im Rüsseisheimer Kulturcafs. Die Ausstel- lung bildete den Auftakt einer Veranstal- tungsreihe des Freien Kukurcaſès in Rüs- selsheim zum 50. Jahrestag der Reichspo- 9romnacht.

Die Bilder, insgesamt 16 Stöck, fanden vwãhrend der ⁊weiwöchigen Exposition im gerãumigen Saal des Rüsselsneimer Kul- turcaies ein breites Interesse der Rũssels- heimer Bevölkerung.

Die Eröfinungsrede hielt in bewegenden Worien Johann Philipp Freihert von Beth- mann.

lnieressant waren für mich die Gesprãche mit den Gãsten, die sich für alle Details meiner Malerei und meines Lebens inter- essierten, Interwiews mit Journalisten und besonders die Kontakte mit der Schulju- 9gend. Zunächst erklärte ich jeweils der Gruppe das Thema eines jecen einzelnen Bildes und beantWortete die Fragen der Jugendlichen. lhr besonderes lnteresse konzentrierie sich auf vier Bilder:-Reichs- kristallnacht, wer kann das begreiten?«, Disput im Jenseits-, Edelweiß-Piraten⸗ und ⸗der Kniefall⸗(Brandt vor dem Getto- denkmal in Warschau).

Mit Bildern Frieden und Versõhnung stiften

porirat Bundesprãsideni Dr Richard von Wehsacker

Tema Kommentare in Bezug aulFragmenie der Rede voms Mai 1985 Technik Inteßrationismus. Maliuch auſ Spanplauue OlFurben presseberichie: Die Zeit und BUNTE

Inlormaionen: Der Spiegel BlLD. Frankſulter Allgemeine Zeitung! Munze 25 Jahre Grundgese

Formui: 55165 cmn Februar· Marz 1986