26 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
tereinsat? sowie über Displaced Per- Sons. Seit 2019 sind 43% davon im In- ternet Zzugänglich und bis 2022 wurden 46% der Dokumente transkribiert, was eine beeindruckende Leistung ist.
Die„Zentrale Namenskartei“ (ZNK) war vor der Entstehung des digitalen Archivs das wichtigste Such-— instrument in Arolsen und beinhaltet Informationen über 17,5 Millionen Menschen. Filip Müllers ZNK-Anfra- gekarte wurde 1957 angelegt, eine ZNK-Hinweiskarte mit der Regi-
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Sterbeeintrag Iidor Müllers in den Auschwitzer„Sterbebüchern“ O AP- MA-B
striernummer 690068 wurde erst 1965 erstellt.
Entwicklung und Aufbau einer elektronischen Quellendatenbank be- gannen im Auschwitz-Museum erst in den Jahren 19901906 in Zusammenar- beit mit dem Max-Planck-Institut für Geschichte in Gõttingen sowie dem In- Stitut für Geschichte der Jechnischen Universität Parmstadt. In den darauf- folgenden Jahren begannen deutsche Projektgruppen in Zusammenarbeit mit der 1991 gegründeten Computer- abteilung des Auschwit?-Museums ein digitales Archiv auf?ubauen.
Pine neue Datenbank wurde im Jahre 2015 eingeführt und wird in Ko- operation mit zahlreichen ausländi— schen Archiven weiterhin ausgebaut. Bislang wurden 35% der Dokumente im Archiv des Museums Auschwit? digitalisiert(mehr als 800.000 Daten- Sãtze). Dr. KrZysztof Antonczyk, Leiter des Digitalen Repositoriums im Archiv schätzt, dass auf Grundlage der bisher ausgewerteten Quellen bislang die Namen von 30.000 registrierten jü— dischen Häftlingen(15 6) und von 100.000 registrierten nichtjüdischen Häftlingen(71 6) ermittelt werden konnten. Er hofft, dass von den minde- Stens 1,1 Millionen jüdischen Depor- tierten Zukünftig bis Zu 340.000 Namen benannt werden können.
Zum 10. Todestag von Filip Müller entschloss sich sein Sohn, mit einer Studiengruppe der Lagergemeinschaft Auschwit? im November 2023 zum er- Sten Mal die Gedenkstätte und das Museum Auschwitz-Birkenau zu besu- chen. Hilip Müller war das letzte Mal


