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Vom Leben, Kampf und Tod im Ghetto Warschau / Josef Wulf
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CERETE ER

solcher hat er im Auftrag des Kommandeurs und auf dessen Anwei-

sung hin die Kompanie eingesetzt.

Außerdem hat er mehrere Stoßtrupps persönlich geleitet, wobei er sich durch Umsicht und Einsatzbereitschaft besonders auszeichnete. Er hat hierbei wesentlich zum Gelingen der Aktion beigetragen.

gez. Unterschrift(unleserlich)

SS-Obersturmbannführer und Btl.-Kommandeur

Anhang I Aus den täglichen Meldungen des Jürgen Stroop?"?)

19. April 1943

... Die Juden und Verbrecher setzten sich von Stützpunkt zu Stütz- punkt zur Wehr... Inzwischen ist festgestellt, daß in dem unbe- wohnten, aber noch nicht freigegebenen Ghetto, in dem sich einige Rüstungsbetriebe und dergl. befinden, sich mehrere Widerstandsnester befinden, die sogar verhinderten, daß der in der Nähe abgestellte Panzer anlaufen konnte. Zwei Stoßtrupps kämpften diese Widerstandsnester nieder und bahnten den Weg für die Besatzung des Panzers. Bei diesem Unternehmen sind bereits zwei Verletzte(Waffen-SS) zu verzeichnen...

20. April 1943

... Die in dem unbewohnten, noch nicht freigegebenen Ghetto fest- gestellten Widerstandsnester wurden durch eine Kampfgruppe der Wehrmacht— Pionierzug und Flammenwerfer— niedergekämpft. Die Wehrmacht hatte bei diesem Einsatz einen Verletzten durch Lungen- schuß...

... Etwa gegen 15.00 Uhr setzte ich durch, daß der von der Heeres- unterkunftsverwaltung belegte Block, angeblich mit 4000 Juden belegt, sofort geräumt wurde. Der deutsche Verwalter wurde aufgefordert, die jüdischen Arbeiter zum freiwilligen Verlassen aufzufordern. Diesem Er- suchen folgten nur 28 Juden. Darauf entschloß ich mich, mit Gewalt den Häuserblock zu räumen bzw. zu sprengen. Die hierbei eingesetzte Flak(drei Geschütze 2 cm)— hatte zwei Tote...

203) Siehe Seite 15.

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