jandsbek
Erwin Leiser
wurde 1923 in Berlin geboren, ging 1938 nach Schweden, stu- dierte in Lund und war 1950-58 Feuilletonredakteur des sozialde- mokratischen Regierungsorgans ’"Morgon-Tidningen” in Stock- holm.“Mein Kampf”(schwedi- scher Titel“Den blodiga tiden”- “Die blutige Zeit) ist sein erster Film. Er wurde im Aprile 1960 in Göteborg uraufgeführt. Der aus- sergewöhnliche Erfolg in Schwe- den und Deutschland wiederhol- ie sich in über 50 Ländern. Bei den Internationalen Filmfestspie- len in San Franzisko 1960 erhielt “Mein Kampf” den“Golden Award” als bester Dokumentar- film des Jahres. Der Senator für Jugend und Sport in Westberlin verlieh Leiser den Preis 1960 für den"besten Film für die Jugend,” weil er”in vorbildlicher Weise ein wichtiges Thema der deut- schen Zeitgeschichte behandelt.” Die Jury des französischen“Prei- ses der Brüderlichkeit” begrüsste den Film, 1961 als“ein beson- ders nützliches Dokument für die jungen Generationen.” Lei- ser ist auch der Gestalter des Dokumentarfilms“Eichmann und das Dritte Reich”(Zürich 1961).


