sprechen. Er war so freundlich, mir eine fast vollständige Samm- lung der auf die Verfolgung der Juden Bezug habenden Beweis- stücke leihweise zur Verfügung zu stellen, die aus den riesigen Aktenbündeln des Wilhelmstraßen-Prozesses ausgewählt waren. Keines dieser Dokumente ist bisher im Druck erschienen. Während meines Studienaufenthaltes in Paris habe ich von den Mitarbeitern des„Centre de Documentation Juive Contempo- raine“ sehr ausgiebige Hilfe erhalten. Die ungezählten Originale und Photokopien, die sich im Besitz des Archivs befinden, haben mich in die Lage versetzt, manche Lücken zu füllen. Ganz beson- ders zu Dank verpflichtet bin ich dem Archivar des„Centre“, Leon Poliakov. Mir sind nicht nur seine persönlichen Ratschläge außerordentlich zugute gekommen; die von ihm besorgten doku- mentarischen Veröffentlichungen des„Centre“ waren für mich von unschätzbarem Wert, da ich mich auf das in den Büchern „L’'Etoile Jaune“ und„La Condition des Juifs en France sous l'Occupation Italienne“ und in der Monatsschrift„Le Monde Juif“ enthaltene Material weitgehend stützen konnte. Leon Poliakovs eigenes Buch„Breviaire de la Haine”, der erste syste- matische Versuch zur Schilderung der„Endlösung”, erschien, als etwa drei Viertel meines Werkes zu Papier gebracht waren. Beide Bücher behandeln die gleiche Materie, wenn auch, wie ich glaube, auf verschiedene Weise, so daß sie einander gewisser- maßen ergänzen. Leon Poliakov läßt vor allem die Dokumente sprechen, und zwar in sehr wirkungsvoller Weise. Bei mir bilden die Dokumente mehr den Hintergrund der Darstellung des Ge- schehens.
Zu außerordentlichem Danke bin ich den Mitarbeitern des Amsterdamer„Rijksinstituut voor Oorlogsdocumentatie“ und vor allem dem Leiter des Instituts, Dr. Louis de Jong, für ihre Unter- stützung verpflichtet, weiter der Dänischen Botschaft in London für die Überlassung des Protokolls des Prozesses Best sowie einer Reihe von Einzelpersonen. Dr. Norbert Masur, Stockholm, war so freundlich, mir eine deutsche Übersetzung seines in schwedischer Sprache erschienenen Berichtes„En Jood talar med Himmler“ zu überlassen. Fräulein Helga Melchior(Stockholm) stellte mir eine englische Fassung der höchst wertvollen Dar- stellung zur Verfügung, die Majer Neuman aus Volove(Kar- patorußland) über seine Erlebnisse zu Papier gebracht hat.
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