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Aus Görings Schreibtisch : ein Dokumentenfund / bearbeitet von T. R. Emessen
Entstehung
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an einer militärischen Revue. Guido Schmidt scheint inzwischen für die deutschen Umtriebe gewonnen zu sein, denn er wird von Papen alsFahnenträger der Verständigung mit dem Reiche bezeichnet.

Dem entspricht das überschwenglicheLob, das Schmidt in seinem Schreiben an Göring vom 25. Januar 1938 der Biographie widmet, die Gritzbach über Göring ge- schrieben hat. Er gebärdet sich in diesem Briefe als Optimist bei der Betrachtung des Verhältnisses der beiden Staaten.

Dokument Nr. 38. Briei Papens an Göring:

Der Außerordentliche und Wien, den 16. Nov. 195 Bevollmächtigte Botschafter des Deutschen Reiches in

besonderer Mission

Lieber Göring!

Im Anschluß an meinen heute früh geschriebenen

Brief über Ihren geplanten Besuch möchte ich Ihnen.

über eine soeben gehabte eingehende Unterhaltung mit Staatssekretär Schmidt berichten:

Der Staatssekretär legt den allergrößten Wert darauf, daß Ihr Besuch zustande kommt und zwar aus sach- lichen wie persönlichen Gründen. Er ist überzeugt, daß der Besuch mit einem materiellen Ergebnis auf der wirt- schaftlichen Ebene, so wie ich es in meinem Briefe von heute früh skizziert habe, abschließen kann. Die dazu nötigen Besprechungen wird er in diesen Tagen mit Herrn Kienböck führen. Auch bezüglich der militäri- schen Seite glaubt er, daß gerade die Vorführung eines Teiles der österreichischen Wehrmacht vor dem Ober- befehlshaber der deutschen Luftstreitkräfte einen we-

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