Druckschrift 
Aus Görings Schreibtisch : ein Dokumentenfund / bearbeitet von T. R. Emessen
Entstehung
Seite
40
Einzelbild herunterladen

Furtwängler erwidert würdig und in fester Haltung: Was meine Pflicht als Deutscher ist, bin ich mir stets bewußt gewesen... undAn der Entwicklung der Dinge im ganzen ist freilich wenig zu ändern, denn sie stammt nicht von heute.

Göring notierte auf dem Brief:F. sofort mitteilen, daß ich ihn empfange, falls er das wünscht.

Wir möchten annehmen, daß F. das nicht gewünscht hat.

Dokument Nr. 17. Brief Furtwänglers an Göring:

Dr. Wilhelm Furtwängler Potsdam, Victoriastr. 36 23. 12. 37

Handschriftl. Vermerk Görings:

F' sofort mitteilen, daß ich ihn empfange, falls er das wünscht. Abschrift dieses Briefes sofort an Tietjen. G.

Sehr verehrter Herr Generaloberst,

zunächst möchte ich zum Inhalt Ihrer Zeilen, die ich soeben hier vorfinde, kurz bemerken:

Die Absage für die Aufführungen am 27. Dezember und am 1. Januar von Tannhäuser in der Staatsoper geschah auf ärztliche Weisung, die mir dringend eine zehntägige Kur in Süddeutschland nahelegte. Ich habe Tietjen davon schon am 3. Dezember nach der letzten Aufführung des Tannhäuser Mitteilung gemacht. Die Aufführung in Wien ist am 3. Januar, also erst später (übrigens die letzte Aufführung, die ich für den Lauf dieses Winters in Wien angenommen habe). Meine an Sie gerichtete Bitte um vorzeitige Entlassung aus meinem Vertrag hat unmittelbar mit der vorgenannten Absage nichts zu tun.

Für die Weiterzahlung meines Gehaltes für die kri- tische Zeit nach meinem Rücktritt, die Sie erwähnen,

40

war ich I werde Ihn als Deutsc glaube, da Wien, untt Ich wer mäßigen| zeit in deı Wenn ic übrigen 1 Ärger ber der Entwi zu ändern scheidung oper habe Bie mit will ich d Hause w projektier machtlose jeher mei gegeben Tätigkeit Ausland Bindung, üngesicht möglich, Form der lich hielt, schließlic War dam der Staat brauch, 9 (genau 4 Künstler reit war,