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Kochs über Nahrungsmittellieferungen an das Haus Göring in drei Vierteljahren des Jahres 1937. Danach hat sein Privathaushalt monatlich durchschnittlich für rd. 4000,— RM Lebensmittel, und davon in erheblichem Umfange Fleisch und Fett verbraucht; wie aus der Angabe der Lieferanten zu entnehmen ist.
Höchstgehalt: Tausend Mark
Ein Hauptprogrammpunkt der nazistischen Werbe- versammlungen war die scharfe Ansage eines Kampfes gegen die hohen Gehälter, die die angeblich„nur nach Parteigesichtspunkten ohne Rücksicht auf Charakter und Fähigkeiten“(sog. Parteiprogramm Punkt 6) ein- gesetzten Stellenträger in Staatsdiensten der Weimarer Republik sich selbst ausgesetzt haben sollen. Kein Beamter sollte im Dritten Reich mehr als 1000 Mark monatlich beziehen dürfen. Mit diesem Versprechen wurden insbesondere die Angehörigen des Mittelstandes gewonnen, die Handwerker, die kleinen Gewerbe- treibenden, die unteren Beamten und die schlecht be- soldeten Volksschullehrer. Brausender Beifall erscholl an dieser Stelle immer in den Massenversammlungen.
Dazu kam die alte Forderung nach Steuergerechtigkeit, die besonders von dem allgewaltigen Staatssekretär im Reichsfinanzministerium, Reinhardt, betrieben wurde.
Diese Grundsätze galten natürlich nicht für die füh- renden Nazis und erst recht nicht für Göring. Für seine gewaltigen Einkünfte unterhielt er ein besonderes Steuerbüro, aus dessen Schriftwechsel sich unter den Dokumenten gleichfalls bezeichnende Stücke finden. Die darin beschäftigten Spezialisten für Steuerhinter- ziehung gerieten sich gelegentlich in die Haare. Beson-
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die amtlichen Steuerbescheinigungen des Preußischen Staatsministeriums für Göring als Ministerpräsident
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