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IG-Farben, Auschwitz, Massenmord : Über die Blutschuld der IG-Farben ; Dokumentation zum Auschwitz-Prozess / Hrsg. von der Arbeitsgruppe des ehemaligen Häftlinge der Konzentrationslagers Auschwitz beim Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer in der Deutschen Demokratischen Republik
Entstehung
Seite
32
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DOKUMENT Nr. 22

COPY IF DOCUMENT WO WI- 4829 OFFICE OF CHIEF OF COUNSEL EFOR_WAR CRIMES

ERKLAERUNG UNTER EID,

Ich,_Arnest T a ub e r Beanter im oerhoslovakischen Aussenninisterium, nach- dem ich darauf aufmerksam gemacht worden bin, dass ich nich wegen falscher Aussage strafbar mache, stelle hiermit unter Eid freiwillig und ohne Zwang folgendes fest:

l. Ich wurde zweimat verhaftet. Das erstemal im Nai 1939 fuer ile Ver- teilung illegaler Flugblaetter. Ich war?7 Tage in Haft, Im September 1939 wurde ich im Rahmen der Geisselaktionen das eweitemal verhaftet und ueber das Strafgefaengnis Pankratz nach Dachau, von dort nach Buchenwald gebracht. Von Buchenwald aus kam ich in Stammlager Auschwitz/Oktober 1942/ und von dort. nach einer Woche mit dem ersten Transport asch Monowitze. In Monowitz war ich bis zum 4,.August 1944, dann wurde ich nach Traibina versetrt.

2. In Monowitz schliefen auf einem Block in der Regel vierhundert Haeft- linge. Der Block war fuer 162 Haeftlinge eingerichtet. 1943 schliefen bis 3 Mann in einem Bett.

Derzeit wurden auch zwei Zelte fu r ungefsahr 800 bis 1.000 Haeftlinge aufgestellt. Jedes dieser Zelte hatte einen grossen Ausgang und eine kleine Luke. Wenn ein Feuer ausgebrochen waere, und Feuergefahr bestand immer, da Stroh in den Zelten war, haetten sich nicht viele Leute retten koennen, Ver- entwortlich fuer die Unterbringung war I.G,Farben,

3. Anfang 1943 uebernahm die I.G. Farben die Verpflegung des Lagers Monowitz. Das Essen war aur in den ersten Tagen der lebernahne etwas besser, Im Allgemeinen war es ungnnyegend und hatte ueberhaupt keinen Fettgehalt,

Es bestand aus| Liter Wassersuppe, gekocht von ungescheelten Kartoffeln

und anderen der Gesundheit nicht zutraeglichem Inhalte, sodass infolge der Verpflegung im Lager Monowitz Bauchtyphus auftrat. Morgens gab es nur Kaffee, abends 375 Gramm Brot und eine Zulage von 8 Gramm Margarine. An manchen Ta- gen Bab es das doppelte Quantum Margarine,

Diese Verpflegung war bei der verlangten Arbeit im I.G,,Buna-Herk zum Leben vollkommen unzureichend. Viele Haeftlinge starben an den Folgen von Unterermaehrung und schlechter Bekleidung,

Das Gewicht»iniger Mithaeftlinge ging in I,G, Auschwitz auf 35 kg bis 44 kg herwnter, das durchschnittliche Gewicht lag ım 55 kg.

Duerfeld, der 5etriebsl iter der I,G. Farben Auschwitz war ueder die schlechte Verpflegung vollkommen unterrichtet, Er kostete die Suppe einmal im Fruehjahr 1943 in meiner Gegenwart, Er lobtedie Suppe und ich fragte ihn, «b er das im Ernst weint, worauf er sagte: Nun, sie ist verbeseserungsfaehig,

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. Es Bab{m Winzer kaum e frierungen vorkanen, An einen® aussergewoehnliches, Die Toten aussten

an den Geba leitung vorbeigetragen werden, Es war ausgeschlonsen, dass Dice si ses aicht gesehen hat, Duerfeld hat ausserdem auch dse Komma eh liert und musste daher von denft vorkommenden Umbeset eo a zung esen,

in Kommando auf ien aicht taeglich Er-

chweren Wintertage waren 3 Tote nichte

8. 8. Die I.G, Farben wusste ai

keiten, sondern beteiligte sich selber daran 1246 vorkonnenden Irausan- Oberingenieur Faust oehrere Baeftlinge nit dem Knue BEE SarEEL, wie da beim Strassenbau das Fahren mit den beladenen Lorpel Geschlagen hat, wie er a8 wollte, Ich weise dass es Oberingeni en nicht so klappte, aach seinem Namen erkundiste, eur Faust ver, da feh mich

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