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6 ausführliche Untersuchungen über den Aufbau der Staatsorganisation fremder Staaten,
20 Berichte aus dem Arbeitsbereich des Chefs der Sicherheitspolizei aut
dessen Anforderung,
16 Berichte aus dem Aufgabenbereich des Reichsführers SS,
12 eingehende Berichte zu Einzeltragen der Kriegsverwaltung.“(Ebenda)
Höhn war auch für den Initiator, Autor und Kommentator der Judengesetze, Stuckart, unentbehrlich.(Siehe Tafel 48, Schreiben vom 11. Dezember 1939, Universitätsarchiv Berlin)
In ungezählten Veröffentlichungen trat Höhn als faschistischer Staats- und Verwaltungsrechtler auf. So schrieb er über das Wesen des NS-Staates:„Es wird nicht mehr regiert, es wird geführt... In unserem Staat als Organ des Führers wird befohlen und gehorcht.... Parlamentsbeschlüsse und Abstimmun- gen sind überholt, es werden Entscheidungen gefaßt und ausgeführt.“(„Die Wandlung im staatsrechtlichen Denken‘, Hamburg, 1934)
Noch 1944 legte er seine Ansicht über den Eid auf den Führer dar:
‚Im Schwur aut den Führer kommt nicht nur der Gedanke zum Ausdruck, dab der Soldat ähnlich wie in der Monarchie einen Herrn besitzt, sondern die Ver- pflichtung auf die nationalsozialistische Idee, als deren Exponent der Führer dem Soldaten entgegentritt. Als politischer Willensträger seines Volkes schwört der Soldat dem Führer, militärisch diese Weltanschauung zu verteidigen... Der Eid auf den Führer verpflichtet nicht nur zu Lebzeiten des Führers, sondern über dessen Tod hinaus zu Treue und Gehorsam gegenüber der nationalsozia listischen Idee und damit gegenüber dem neuen von der Bewegung gestellten Führer.“(„Das Reich“, Berlin, 1. Oktober 1944)
Höhn war Vorsitzender des Ausschusses für Polizeirecht an der von dem Kriegsverbrecher H. Frank gegründeten Akademie für Deutsches Recht. Für seine ‚Verdienste‘ machte Höhn auch alsSS-Mann Karriere: Er warSS-Brigade- Führer, Träger des„Ehrendegens des Reichsführers SS“ und wurde 1945 zum Generalleutnant der Waffen-SS ernannt.
Neofaschismus in Millionenauflage
Bei der ideologischen Beeinflussung der westdeutschen Bevölkerung gewinnen die neonazistischen und militaristischen Zeitschriften, Zeitungen, Bücher und Filme sowie die Sendungen des Rundfunks und Fernsehens immer größere Be deutung. Wenn der Hitlersche Blutjurist und heutige Bonner Innenminister Höcherl erklärt, der Einfluß der neofaschistischen Propaganda sei zurückgegan gen, so ist das eine bewußte Irreführung der Öffentlichkeit.
Der gefährliche Einfluß dieser Publikationsmittel läßt sich nicht allein an den


