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und Sie zu bitten, sich der Angelegenheit im Sinne einer raschen Entschei- dung anzunehmen. Heil Hitler! Ihr sehr ergebener (Signum von Frank)“ (Zentrales Staatsarchiv der CSSR, Prag)
1944 fuhr Raschhofer im Auftrag der berüchtigten Einsatzgruppe H des SD: in die Slowakei, um Propagandamaterial für die Niederschlagung des Volks- aufstandes vom 29. August 1944 zu erarbeiten. Um eine Ausbreitung des Volks- aufstandes auf die anderen Gebiete der CSR zu verhindern, gab Raschhofer die Empfehlung, der Slowakei eine formale Selbständigkeit zu geben und die pro- deutschen und antisowjetischen Elemente zu stärken.
Während SS-Gruppenführer und„Reichsprotektor” Frank nach der Zerschla- gung des Faschismus vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt wurde, ent- ging Raschhofer seiner gerechten Bestrafung. Ihm wurde in Westdeutschland. die Möglichkeit gegeben, als Hochschullehrer zu wirken und getreu seiner Ver- gangenheit die juristische Begründung für das neue Eroberungsprogramm. gegen unsere östlichen Nachbarvölker zu erarbeiten.
Raschhofer hat einen großen Einfluß auf die„Sudetendeutsche Landsmann- schaft“. Die Führung dieser Revanchistenorganisation um den Bundesminister Seebohm und den Bundestagsabgeordneten und Präsidenten des„Bundes der Vertriebenen“ Wenzel Jaksch fordert die Annexion tschechoslowakischen Staatsgebietes und ein„Großdeutsches Reich” in den Grenzen von 1939. Grund- lage dieser Forderung sind nicht zuletzt die Irrlehren Raschhofers.
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Ordentlicher Professor für Staats- und Völkerrecht an der Universität Würz- burg
Bekannt wurde von der Heydte als Initiator der Polizeiaktion gegen den „Spiegel“. Am 1. Oktober 1962 erstattete der Strauß-Intimus von der Heydte „private“ Strafanzeige gegen das westdeutsche Nachrichtenmagazin wegen „Verrats von Staatsgeheimnissen“. Damit gab er den unmittelbaren Anstoß für die vom Bonner Kriegsministerium unter Leitung Strauß’ durchgeführte„Nacht- und Nebelaktion“ gegen diese Zeitschrift. Als Belohnung wurde von der Heydte am 22. Oktober 1962 als erster Reserveoffizier der Bundeswehr zum Brigade- general befördert. Im Mai 1965 mußte selbst der westdeutsche Bundesgerichts- hof die völlige Haltlosigkeit der Anzeige von der Heydtes feststellen.
Ein politischer Denunziant war von der Heydte schon während der Nazi-
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