Pölnitz Götz von
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zu bekämpfen und ihnen zuvor zu kommen, bedarf es keiner besonderen Er. mächtigung, alle zu diesem Zweck erforderlichen Mittel anzuwenden... fi die politische Polizei des nationalsozialistischen Staates hat es keinen Sinn, in der bisherigen Weise Auftrag und Ermächtigung zu trennen.“(„Verwaltung 19327, S. 253/54)
Im Jahre 1943 ließ sich Maunz über die„Schutzhaft“ in den Konzentrations- lagern aus:„Die geheime Staatspolizei hat ihrem Wesen nach die Aufgabe, alle staatsgefährdenden Bestrebungen zu erforschen und zu bekämpfen. Eines der Kampfmittel ist der Entzug der Freiheit... Gerichte können die Schutzhatt- belehle, ihre Erfordernisse und Wirkungen, ihren Inhalt und ihre Rechtmäbig- keit nicht zum Gegenstand ihrer Prüfung machen.“(‚Gestalt und Recht de Polizei“, 1943)
Weiter heißt es über die Rolle der Polizei:„Die deutsche Polizei ist nicht un- vorbereitet in den Krieg eingetreten. Der Krieg und seine Erfordernisse haben vieles klar hervortreten lassen, was in der Vorkriegszeit an polizeilicher Arbeit geleistet werden mußte und geleistet worden ist... Die Polizei ist nach der Machtergreifung zu einem überragenden Bestandteil des deutschen Staates aul- gestiegen.‘(Ebenda)
Mit seinen staats- und verwaltungsrechtlichen Arbeiten gehörte Maunz zu den maßgeblichen Stützen des faschistischen Systems in Deutschland. Nach 1945 hatte und hat er in Westdeutschland, vor allem in Bayern, größten Einfluß auf die Erziehung der jungen Generation.
Am 9. Juli 1964 unterbreitete die Friedrich-Schiller-Universität Jena der Öffentlichkeit exaktes Beweismaterial über die faschistische Vergangenheit von. Maunz. Nur einen Tag später mußte er seinen Rücktritt beantragen, zumal audı der Widerstand westdeutscher Friedenskräfte immer stärker geworden war.
DIE BRAUNE MAGNIFIZENZ
Im November 1964 berief die Bayrische Landesregierung den in Erlangen täti: gen Historiker und Schriftsteller Prof. Dr. Götz Freiherr von Pölnitz zum Gründungsrektor der neuzugründenden Regensburger Universität
Im Jahre 1938 veröffentlichte Prof. v. Pölnitz die pseudobiographische Arbeit „Emir— das tapfere Leben des Freiherrn von Biberstein“. Dieses Buch, daf das Leben eines fanatischen Faschisten und SA-Schlägers im Stile eines Wild-West- Romans schildert, ist voll von Begriffen wie„unvermischte Rasse”,„ostjüdisches Gewimmel“,„Erhaltung der deutschen Art”. Den Hitler-Putsch gegen die Wei: marer Republik nannte von Pölnitz einen„rechtsetzenden Akt“ usw. Über die Weimarer Republik schrieb er in diesem Buch, daß„die junge Republik... von
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