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Braunbuch : Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik ; Staat, Wirtschaft, Armee, Verwaltung, Justiz, Wissenschaft / Herausgeber: Nationalrat der Nationalen Front des Demokratischen Deutschland
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halten, die selbst Kandidaten für die Liquidierung geworden wären.(Ebenda, 5. 161)

Am 10. April 1948 wurde Six von einem amerikanischen Militärgericht in Nürnberg zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt, jedoch am 31. Januar 1951 vom amerikanischen Hohen Kommissar John Mc. Cloy und vom Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte in Europa, General Thomas Handy, auf 10 Jahre begnadigt und kurze Zeit später vorzeitig freigelassen.

FORDERTE EINE FAHRBARE GASKAMMER

Vertriti als selbständiger Wirtschaltsjurist die Interessen westdeutscher Kon- zerne.

Jost gehört zu den ältesten Mitgliedern der NSDAP.(Eintrittsdatum: 1. Februar 1928, Mitgliedsnummer 75946). 1933 ging er in den Polizeidienst, und 1934 leitete er bereits das Abwehramt im Sicherheitshauptamt des Reichsführers SS. Von 1938 bis 1942 war er Chef des Amtes VI des Reichssicherheitshauptamtes. Jost brachte es zum SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei. 1939 be- teiligte er sich an den Verbrechen gegen das polnische Volk. Mit reichen Er- fahrungen für das Mordhandwerk ausgestattet, befehligte er 1942 die Ein- satzgruppe A gegen die Sowjetunion und war gleichzeitig Befehlshaber der Sipo und des SD Ostland in Riga. Der Einsatzgruppe A wurden tausendfache Morde nachgewiesen. Allein in der Zeit seiner Tätigkeit wurden über 1000 Menschen getötet. Am 15. Juni 1942 forderte Josteine fahrbare Gaskammer und Schläuche für 3 vorhandene Gaswagen lür den Einsatz in Weißruthenien an.(Nürnberger Prozeß, Fall IX, S. 150)

Von einem amerikanischen Militärgericht 1948 zu lebenslänglicher Haft ver- urteilt, wurde er 1951 zu 10 Jahren begnadigt und kurze Zeit danach auf freien Fuß gesetzt.

SPEZIALIST FÜR DIEENDLÖSUNG DER JUDENFRAGE

Bis vor kurzem Oberverwaltungsgerichtsrat beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim. Mußte auf Druck der Öffentlichkeit im März 1965 vom Dienst suspendiert werden.

Bilfinger, SS-Obersturmbannführer und stellvertretender Chef des Amtes II im Reichssicherheitshauptamt, nahm an allen grundlegenden Besprechungen des RSHA über dieEndlösung der Judenfrage teil. Am 6. März 1942, in einer

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