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liche Konkurrenz zwischen Juden und Nichtjuden und die von den herr- schenden Klassen sattsam erprobte Methode, die Juden als Blitzableiter für die Mißstände des gesellschaftlichen Systems zu mißbrauchen, stellen solche Ursachen des Antisemitismus dar.
Greifen wir ein Beispiel aus der Geschichte des deutschen Mittelalters heraus, um diese„‚Funktion‘ der Juden zu illustrieren.
Im Jahre 1348 wütete in Deutschland und Böhmen die Pest. Zehntausende starben. Die Produktion ging daher stark zurück. Die Reichen trieben die Getreidepreise in die Höhe. Das hungernde Volk rebellierte. Um von sich abzulenken, erfanden die Patrizier und Feudalherren die Lüge, die Juden hätten die Not verursacht, indem sie die Brunnen vergifteten und die Nahrungs- mittel verderben ließen. Von der Kirche wurde das Ablenkungsmanöver kräftig unterstützt. So richtete sich der Zorn der verelendenden Massen gegen die Juden. Tausende wurden erschlagen, ihre Wohnungen geplündert, ihre Häuser niedergebrannt.
Auch Hitler befolgte diese Methode. In dem Buch„Gespräche mit Hitler“ berichtet Rauschning, daß Hitler ihm auf die Frage, ob die Absicht bestehe, den Juden schlechthin zu vernichten, geantwortet habe:„Man muß einen sichtbaren Feind haben und nicht nur einen unsichtbaren.“
Die Konkurrenz zwischen Juden und Christen ist sehr alt. In Deutschland waren Juden schon zur Zeit der römischen Herrschaft ansässig geworden. Sie beschäftigten sich mit Acker- und Weinbau, trieben Handwerk und Handel. Im Rheinland und in Südwestdeutschland bauten sie den Fern- und Transit- handel aus. Sie spielten eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Pro- duktivkräfte, waren an der Gründung einer Reihe von Städten maßgeblich beteiligt, und die Verleihung von Stadtrechten an vorher sehr bescheidene Dorfsiedlungen ist nachweislich oft auf die Tätigkeit jüdischer Kaufleute direkt zurückzuführen.
Vom 11. Jahrhundert an datieren die fortlaufenden Bestrebungen, die Juden aus der Landwirtschaft(vermittels von Verboten, Land zu erwerben) und aus dem Handwerk zu verdrängen. Fast alle Gewerke waren zunftpflichtig; in die Zunft wurden in der Regel nur Christen aufgenommen.
Es blieb den Juden nur der Handel als letzter großer Zweig wirtschaftlicher Tätigkeit. Aus ihm rekrutierten die Fürsten ihren„Hotjuden‘‘, den Finanzier ihrer verschwenderischen Hofhaltung und ihres stehenden Heeres, mit dem sie ihre absolute Macht zu steigern und ihr Land zur Großmacht zu ent- wickeln trachteten. Die Gegenleistung des Fürsten an ‚‚seinen Juden“ bestand in der Abtretung des Rechts, bestimmte Steuern und Abgaben zu erheben, in der Übertragung der Verwaltung und in der Bewirtschaftung des fürstlichen Münzmonopols. So mußte der jüdische Finanzmann, der die Steuern erhob und eintrieb und die Münzen in fürstlichem Auftrag(und zugunsten der eigenen Tasche) verschlechterte, dem unter der Steuerlast ächzenden Volk als das Symbol der fortschreitenden Not erscheinen. Steigerte sich die Miß- stimmung zur Erhebung, wurde der Jude geopfert. Dann war nicht nur der
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