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Auschwitz : ein Tatsachenbericht ; das Vermächtnis der Opfer für uns Juden und für alle Menschen / Lucie Adelsberger
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um exponierte Personen ein Mythos spinnt. Weshalb sollte Frau X durch eine Besprechung mit der Gestapo, die mindestens einmal- chentlich zu ihren Funktionen gehörte, deran- giertsein eine Frau mit Schiffstauen an Stel- le von Nerven und durch jahrelanges Training im Polizeidienst geübt, Überraschungseffekte und Sentiments äußerlich unbeeindruckt hinzu- nehmen? Sonst hätte sie ihr Amt als Chef der Jüdischen Wohnungsberatungsstelle nicht mei- stern können in einer Zeit, wo es zum guten Ton gehörte, Juden aus ihren Wohnungen zu werfen um die Häuser judenrein zu machen, und Ersatzwohnungen in sogenanntenari- schen Häusern an Juden nicht zugewiesen werden durften, Auf der Straße nächtigen durf- ten sie auch nicht, und so waren die jüdischen Wohnungen mit zahlreichen Familien bis auf die letzte Kammer ausgenutzt. Trotzdem soll Frau X, wie auch noch verlautete, in jener Ge- heimsitzung auf die Frage der Gestapo, ob sie noch mehr Wohnungen judenfrei machen und zur Verfügungstellen und die Bewohner anders- wo unterbringen könne, ja gesagt haben was ihr von einigen verübelt wurde.

Etwa zwei Wochen später erhielten 1000 bis 1200 Familien einen Brief folgenden Inhalts: Ihre Wohnung ist zur Räumung bestimmt. Sie werden aufgefordert(oder hieß esgebeten?),

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