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B., 20. 2. 1938.
... Auf Deine Sorgen kann ich Dir von meinem Ergehen wieder nur kurz berichten, daß ich noch gesund und munter bin, daß mir die Winterfrische bisher nicht geschadet, mir sogar vollere Backen gemacht hat. Auch mein Bein hat die Bewegungsprobe bisher ohne Nachteil überstanden. DieSonn- tage, zu denen sich unsere Gedanken und Fürbitte dann son- derlich begegnen, wie ich auch Deinen Zeilen entnehme, sind ums auch hier eine W ohltat, auf die wir uns die ganze Woche über freuen. Für ein warmes Lager darf ich mit Euch Gott danken, wenn einen freilich auch jeden Abend beim frühen Schlafengehen leise das Heimweh beschleicht.— Bei den Winterfreuden unserer lieben Kinder freue ich mich von Her- xen mit-— Du weißt noch, wie wir hinter Müllers mitein- ander über und in den Wassergraben fuhren— ich teile sie auch im Genuß herrlicher Schneelandschaften.... Es ist mir ein großer Trost, daß Du in der Freundschaft mit Irmgard und so viel andern lieben treuen Menschen einen gesegneten Ersatz hast für unsere äußerliche Trennung; wie freundlich sind Gottes Wege! Stolz bin ich auf meinen großen Sohn, der so tapfer auf dem weiten Schulweg und in der Schule seinen Mann steht....
B., 6. 3. 1938.
.,. Du hast recht, nach Frost und Schnee ist auch bei uns Vorfrühling geworden, wir freuen uns der wärmenden Sonne, die Vögelein xwitschern im Walde, da will auch Gemüt und Geblüt von unsereinem neu und fröhlich werden trotz allem. So darf ich Dir von meinem Ergeben dankbar wieder kurz vermelden, daß ich noch gesund und munter bin.... Im übrigen wollen wir gewiß frob und dankbar sein an den Le- benszeichen, die unsere Briefe für uns noch darstellen. In be- zug auf das andere, was wir uns nicht sagen können, was wir auch in Fortgang und Ausgang nur unvollkommen erschauen, wollenwir es im Glauben halten mit Claudius’ schönem Abend-
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