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Der Prediger von Buchenwald : das Martyrium Paul Schneiders, geboren am 29. Aug. 1897, gestorben am 18. Juli 1939 / herausgegeben mit einem Geleitwort von Prof. D. Heinrich Vogel
Entstehung
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sönlichsten und letzten Einsatz, um dem Geist greulicher Verführung und Abgötterei zu wehren, der sich aufgemacht und schon die Herrschaft, die geistige auch, an sich gerissen hat. Mit allerKlugheit undBesonnenheit wird. nichts mehr gerettet, aber auch das Letzte verloren. Siehe den Bankrott so vieler Amtsbrüder in ihren Gemeinden! Hier

muß jeder jetzt auch das Leben wagen, sonst kann er es nicht gewinnen.

Und nun kommt der Tag, da mir die Post eine gewöhnliche Postkarte von Paul bringt. Wieder ist es einKerkermeister, der ihm vor der amtlichen Meldung seinen Wegtranspotrt ins KZ anvertraut, und offenbar auch diese Postkarte weg- befördert.23. 17.1937. 22 Uhr(Poststempel). Es wäre schön, wenn wir uns vor meinem Wegtransport von hier am Don- nerstagmittag noch einmal sehen könnten. Herr O. hatte mir ja auch Deinen Besuch schon in Aussicht gestellt. Wie wir es bisher getan haben, so wollen wir weiter Gott allein ver- trauen, in Demut und Geduld von Ihm allein alles Gute er- warten und Ihn von ganzem Herzen lieben, fürchten und ehren. So wird Gott mit uns sein und wir werden nicht zu- schanden werden in unserer Hoffnung. Seid getrost und tren und fürchtet Euch nicht. Ich behalt Euch fest in meinem Her- zen. In Gott sind wir ungeschieden. Hab auch nochmal innig Dank für alle Liebe nach hier. Wir wollen dankbar sein für diese schöne V oorbereitungszeit für härtere Proben. Neue Lei- den sollen uns neue Erfahrungen unseres Gottes und nene

Herrlichkeiten bringen. Christus spricht: Ich bin bei Euch|

alle Tage.... Außer etwas Lebensmittel(und Geld viel- leicht) kann man nichts mitnehmen. Anderes wird nachge- schickt. Ein paar frische Strümpfe brauch ich gleich. Viele herzliche Grüße allen. In Liebe Dein Paul.

Als ich schon im Begriff zur Abfahrt nach Koblenz bin, kommt eine amtliche telefonische Erlaubnis, meinen Mann

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