Druckschrift 
Der Prediger von Buchenwald : das Martyrium Paul Schneiders, geboren am 29. Aug. 1897, gestorben am 18. Juli 1939 / herausgegeben mit einem Geleitwort von Prof. D. Heinrich Vogel
Entstehung
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| = iabaler Hingabe von Leib und Leben, sondern auch der To- ei s talität in ‚der Weltanschauung. Sonst blieb die vergangene

5 Woche friedlich. Ich glaube wohl, daß ich Frucht und Segen " von meiner Bibellektüre mit Auszügen babe und etwas wei- j terkomme im Verständnis der Hl. Schrift. Wie ünglaublich

er Leben I überheblich ist es doch, diese Weisheit Gottes, in der ein Ble- = Ri fant Bonner: kann, zu gerwerjen und dafür die seichte Weisheit dieser Welt in ihrer Lüge und Sünde einzutauschen! a Die Torbheit Gottes ist weiser denn die Menschen sind. In j den Bekenntnisschriften bin ich noch bei der historischen Ein- weng."leitung und der Tscheche ist unzufrieden, daß ich die eng- en, höhe. j lischen Studien nicht eifriger betreibe. ImBüchsel bin ich| 2 führen| H auch noch ziemlich weit vorne.| Gott und| ji Heute mittag kam Herr O. und wollte wissen, wo meine Pre-| dl eva digtkonzepte wären, da Unterlagen für den Staatsanwalt ge-} tes, sm braucht würden. Ich lehnte es ab, ihm das zu sagen.Sie sind} Zeit, da> also wieder dickköpfig! Er stellte in Aussicht, daß sie das te Briefe' ganze Haus dann durchsuchen würden. Aber mein Stand- emit An| punkt ist der, daß ich für die Art meiner Vorbereitung auf ich dieser meinePredigten niemand Rechenschaft schulde und dies meine j 24 neue persönlichste, privateste Angelegenheit ist. Meine Predigten! dens aber halte ich frei ohne Konzept und binde mich nie wörtlich an h ‚da auch das Konzept und ich weiche oft auch erheblich davon ab, N 7 wird in manchmal gerade Schärfen weglassend oder mildernd. Die H ir wollen Predigten sind frei öffentlich und jedermann hat Zutritt. N ache, die Wenn man nun noch nach Gründen für Schutzbaft und Aus- A weisung oder für ein Gerichtsverfahren sucht, so kann et- N waiger Kanzelmißbrauch nur aus dem Zeugnis der Predigt- i hörer, also im wesentlichen der christlicben Gemeinde fest- N es 9. No- gestellt werden. h nicht im" Grundsätzlich sollten wir unsere Konzepte nicht für Nach- Ä nen, Sol: spürungen eines auf anderer weltanschaulicher Basis fun- N + in Ihrer dierten Staates herausgeben. Wir sind für unsere Predigten i Deutsch- nicht dem Staate Rechenschaft schuldig, sondern dem Herrn n zicht nut und seiner Kirche, der wir dienen. Sollten nun trotz meiner H 139

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