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die Kirche Christi, die sich mit der Welt gemein gemacht.
Doch birgt in dieser ernsten Zeit in seiner Kinder Schoß und Armen
der treue Gott sein tröstendes Geschenk.
Er bettet der Anfechtung Schmerz in sein Erbarmen
und macht uns seiner reichen Gnade eingedenk.
Hilf streiten Du für Gottes heil’ge Kirche hier auf Erden,
hilf schützen die bedrängte Wahrheit wider Menschenmacht und List!
Im Sieg des Glaubens überwind und lasse Dir die Krone
werden, die darbeut allen Todgetreuen unser Jesus Christ!
Ernst Wilhelm! Segne Gott Dir Deinen Namen und Deine heil’ge Taufe nach des Herren Willen.
Noch glauben wir für Dich und weih’n Dich Gott zum Eigentum,
dereinst da sollst Du selber glaubend Deine Tauf erfüllen
und eingehn in das ew’ge sel’ge Leben, Gott zum Ruhm.“
(10. 6. 1937.)
Von nun an blieb jede Nachricht aus, bis er am 25. Juni uns selbst berichtete. Woher kam nun diese Postsperre? Paul hatte ja Menschen um sich herum in den andern Zellen, Menschen, die er aufs Herz nahm. Und das spürten sie. Neben ihm hauste ein SS-Mann, der in Ungnade gefallen war. Er war aus unserer Kreisstadt. Er gab Paul selbst zu, wie sehr er früher gegen ihn gearbeitet habe. Mit ihm führt Paul Ge- spräche, soviel sich Gelegenheit bietet, doch ist ja zwischen den Häftlingen Unterhaltung verboten. Eines Abends fragt ihn der SS-Mann über die Auferstehung der Toten. Er denkt, die„Luft“ wäre rein. Paul redet nun etwa eine halbe Stunde
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