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Wir bezwangen den Tod / Juri Piljar ; Deutsch von Ellen Zunk
Entstehung
Seite
233
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Ich blicke . Dahinter

ommt eine

berühren

Boden liegen und ruhe mich etwas aus, dann krieche ich weiter. Verwundete stöhnen. Sterbende röcheln. Droben krachen Schüsse.

Da ist die Tür. Ich ziehe mich am Pfosten hoch. Plötzlich öffnet sich die Tür- ich sehe Wislozki und Stichler, dieeinen zusammengekrümmten Menschen in zerfetzter Jacke an den Armen halten, um ihn zu stützen.

Laßt mich los! schreit der Mann auf deutsch. Seine Brust ist von weißen Binden bedeckt.Laßt mich los, ich bin noch am Leben, ich muß schießen, Ich Wislozki und Stichler ziehen ihn wortlos herein. Die Tür klappt zu. Der Verwundete wehrt sich. Die Ärzte legen ihn mit Gewalt auf eine Decke.. Der Mann knirscht mit den Zähnen und bemüht sich, aufzustehen. Ihr habt mich verbunden, und das ist genug, das ist genug! wiederholt er keuchend immer wieder. Bogdan, sagt Wislozki und zwinkert mit den Augen, passen Sie hier mal ein bißchen auf.

Am anderen Ende des Kohlenkellers taucht für einen Augenblick der weiße Fleck eines Kittels auf. ‚Die Ärzte wenden sich dem Ausgang zu. Da erblickt mich Stichler:Wer sind Sie?

Was soll das? Warum sind Sie aufgestanden? fragt Wislozki ärgerlich und bleibt stehen.

Ich bin es, Pokatilow. Es geht mir schon besser. Pokatilow? Wislozki faßt mich an der Schulter. Stichler bringt die Augen nahe an mein Gesicht heran- er sieht bestürzt aus.

Jesus kochany! entschlüpft es Wislozki.

Stichler faßt mich am Arm. Ein wilder Schmerz durch- bohrt mich. Ich beiße die Zähne zusammen.

Wieder klappt die Tür. Abermals ruft jemand:Laßt mich los, sie brechen ja durch! Diesmal sind es pol- nische Worte.