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sehe, setzt mich in Erstaunen. Ich sehe einen nassen Steinfußboden. Warum ist er aus Stein? Im Schlafsaal war der Boden aus Holz. Aber vielleicht bin ich schon tot?
„Auf!“ Nein, ich bin nicht tot. Sehr schlimm, daß ich nicht
tot bin. Mir graust es davor, daß ich nicht tot bin. Soll die ganze Qual von neuem beginnen?
FAufle
Ich will einschlafen. Ich schließe die Lider. Ich will aufwachen und mich in dem vertrauten Zimmer zu Haus wiederfinden, will Vaters Bart vor mir sehen und Mutter von diesem langen, schrecklichen Traum er- zählen. Habe ich denn das nicht alles schon früher erlebt? Wievielmal bin ich im Traum von Räubern er- schlagen worden, wievielmal bin ich von hohen Dächern in die Tiefe gestürzt, aber ich wurde nicht zerschmettert, sondern eine Hand strich mir über den Kopf, ich seufzte tief und befreit auf und erwachte.
Wieder kommt ein Wasserguß. Was ist das?
„Weckt mich doch auf!“ schreie ich und höre meinen eigenen Schrei- ich schreie natürlich im Traum. „Auf!“
Abermals Wasser. Harte Hände packen mich, schütteln mich heftig und tragen mich fort. Wieder fühle ich den Schmerz und verspüre den scharfen, kühlenden Geruch von Salmiakgeist.
Ich öffne die Augen. Wie durch einen Nebel sehe ich ein vergittertes Fenster, einen Tisch, einen Revolver auf dem Tisch und die hellen, voll gespannter Auf- merksamkeit auf mich blickenden Augen eines Mannes mit einem schwarzen Schnurrbärtchen. Diesen Mann habe ich irgendwo schon einmal gesehen, vor sehr, sehr
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