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Wir bezwangen den Tod / Juri Piljar ; Deutsch von Ellen Zunk
Entstehung
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Das kann doch nicht sein! Ich höre, wie mein Herz klopft.

In Anbetrachtihres einwandfreien Verhaltens, dröhnt Farembas Baß gleichmütig,ihrer Diszipliniertheit und der Reue über ihre früheren Verbrechen befehle ich, daß folgende Häftlinge aus dem Konzentrationslager Bruckhausen zu entlassen sind...

Das Papier in den Händen des alten Mörders bebt, es bebt auch seine Stimme, wie erals ersten seinen eigenen Namen verliest.

Josef Faremba, sagt Mayer,setzen Sie Ihre Mütze auf.

Der Mörder beugt seinen Kopf noch tiefer. Er weint doch nicht etwa?

Fahren Sie fort, befiehlt der Lagerführer. Liesner..., brüllt Faremba durch Tränen.

Paul, komm her! ruft Mayer.

Wieder weichen die Reihen auseinander. Liesner tritt mit stampfenden Schritten aus dem Glied. Seine himmelblauen Augen blitzen. Sein feuchter und sehr roter Mund steht halb offen. Er bleibt neben Faremba stehen, das Gesicht der Front zugekehtt.

Setzen Sie die Mütze auf!

Liesner tut es und legt sofort die Hände an die Hosen- naht.

Schuster, Trudel, Proske, Schwanke, Sumpf, liest Faremba weiter.

Nach einer Viertelstunde stehen hundertfünfzehn unse- rer Peiniger- Aufseher und Blockälteste- in Reih und Glied uns gegenüber. Nun ja... auch das mußte früher oder später kommen. Ich blicke zu Sumpf hin- über und versuche, mir vorzustellen, was er in diesem Augenblick empfindet. Er sieht vor sich nieder. Natür- lich freut er sich.

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