und junge, zum Teil halbe Kinder, Franzosen, Tschechen, Serben, Polen, Russen. Ich schließe Bekannt- schaft mit Schurka Kamenstschik, einem unserer Lands- leute, einem ehemaligen Matrosen. Er sagtzuuns:„Hier kommt man nicht mehr heraus.“ Er ist schon sehr lange im Lager und jetzt in ein Strafkommando gekommen. Wir legen uns auf Matratzen aus Papierstoff schlafen, die im„Blockschlafsaal“, wie die Alteingesessenen sagen, auf dem ganzen Fußboden ausgebreitet sind. Vor dem Signal zum Schlafengehen verkündet der dicke Kahlkopf- er ist, wie sich herausstellt, der Blockschreiber-, daß alle Neuankömmlinge am Mor- gen zur Arbeit zu gehen haben. Wir liegen wieder wie die Buben im Kartenspiel, jeder mit dem Kopf neben den Beinen der Nachbarn, und nur auf der Seite— so eng ist es hier.
In der Nacht wache ich auf: Ich bekomme keine Luft, und von allen Seiten bin ich eingezwängt.‘ An der Decke spielen gespenstische purpurrote Lichtreflexe. Ein Mann schläft sitzend, das Gesicht zwischen den Knien. Die Luft ist stickig, trotz der offenen Fenster... Ich schlafe ein, aber eine Minute darauf bin ich wieder wach:„Hier kommt man nicht mehr heraus...“
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Mir träumt, daß ich zu Hause bin. Der Vater ist gerade erst vom Schulgarten zurückgekommen, wo unter der blassen Sonne von Wologda gelbe Tomaten und Topinambur reifen. Er ist heimgekehrt und geht, den großen, kahlen Kopf zur Seite geneigt, im Zimmer auf und ab, während er darauf wartet, daß Mutter das
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