Gesichter der Posten auf den Türmen erkennen. Auch am Tor stehen Posten. Es ist ein eisernes Tor mit zwei Flügeln, auf dem Bogen darüber breitet ein steinerner Adler mit einem Hakenkreuz in den Fängen seine Flügel aus.
Eigentlich ist es merkwürdig, daß man uns hierher- gebracht hat. Man sollte meinen, sie hätten uns doch im Wald erledigen können.
Ich werfe einen verstohlenen Blick auf die Kame- raden. Ihre Gesichter sind hart, vielleicht auch leidvoll. Sogar Olegs.
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Am Tor befiehlt man uns haltzumachen. Wieder werden wir gezählt. Langsam öffnen sich die schweren Torflügel, ein Kommando ertönt:„Mützen ab!“, und dann treten wir in die Festung ein.
Man führt uns nach rechts, hinter ein großes grünes Haus. Es gelingt mir, mich ein wenig umzusehen: ein weiter, asphaltierter Platz, helle Baracken, Sauberkeit und Menschenleere. Eine seltsame Festung.
Wir bleiben zwischen dem Haus und der Mauer stehen. Aus dem Haus ertönt das Geräusch von Maschinen. Wir erhalten den Befehl, uns mit dem Rücken zur Mauer aufzustellen. Um die Ecke kommen ein hoch- gewachsener, hakennasiger SS-Mann mit Glac&hand- schuhen und ein merkwürdiges Individuum- ein dicker, kahlköpfiger Mann in einem zu weiten Anzug mit roten Streifen. Der SS-Mann hält eine elegante Reitgerte in der Hand, der Dickwanst eine schwarze Mappe. Er sieht uns neugierig an. Er hat ein kleines,
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