IS“
Waggon wurde abgekoppelt, dann pfiff die Loko- motive, und der Zug rollte weiter.
„Angelangt“, sagt Viktor.
Niemand antwortet. Das„Angelangt“ klingt trüb- sinnig. x „Nein“, sagt Oleg schließlich,„gleich geht’s wieder weiter.“
Tatsächlich hören wir das Keuchen einer näherkom- menden Lokomotive, und alle machen lange Hälse. Doch o weh, die Lokomotive kriecht fauchend vorüber. „lja-“, sagt Reschin.
Allen ist klar, was dieses„Tja“ bedeutet: Es gibt keine Hoffnung mehr, daß es weitergeht- wir sind angelangt. Es wäre schön, wenn man jetzt hinaussehen könnte. Aber hinter Wien hat man uns strengstens verboten, an die vergitterte Fensterluke zu treten. Für den Fall, daß wir ungehorsam sein sollten, hat man uns gedroht, wir würden direkt durch dieses Gitter hindurch eine Kugel in den Kopf bekommen. Es bleibt uns nur übrig, zu horchen, doch in der Stille ist nichts zu hören als die gleichmäßigen Schritte des Postens.
Wir bleiben ausgestreckt liegen. Wir sind fünfund- vierzig Mann; für einen Güterwagen, der nicht auf die Beförderung von Menschen eingerichtet ist, ein bißchen viel. So liegen wir einander zugewandt wie die Buben im Kartenspiel-— jeder Kopf zwischen zwei Paar Beinen-, damit alle auf dem Boden Platz finden. Die Wände des Waggons sind schwarz von Kohlenstaub. Auf unseren Gesichtern und Kleidern liegt ebenfalls schwarzer Staub. Ein schmaler Streifen der Wand schimmert wie versilbert von einem Lichtstrahl, der durch die Türritze dringt. Auch in diesem Strahl tanzen dunkle Stäubchen.
„Lja, angelangt!“ wiederholt Reschin.
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