zu schicken, und wir haben Vater noch 100 Zloty von uns geschickt. Das Geld schicken wir ihm, weil hier nichts zu machen ist, vielleicht kann er sich dort besser bemühen.
29. Mai: Heute am Tage waren Banditen in Wzdolo. Als die Polizei kam, liefen sie gar nicht weg, son- dern begannen zu schießen. Die Polizei mußte sich verstecken, und sie gingen ruhig in den Wald. Gleich wurde nach Kielce telefoniert, damit Gen- darmerie kam. Nach einigen Stunden kamen zwei Autos, sie waren in Wzdolo, haben aber keinen ge- kriegt. Heute kam eine Postkarte vom Vater und eine vom Onkel aus Kielce. Vater schreibt nichts Neues, nur daß er Hoffnung habe, bald zu kommen. Der Onkel schreibt auch nichts Neues.
31. Mai: Heute war ein Anschlag ausgehängt, daß in Skarzysko die Arbeiter ausgetauscht werden, und am 4. Juni sollen sich beim Rat 60 Personen melden; die sich melden, bekommen Karten. In die- sem Falle wird der liebe Gott vielleicht geben, daß der Vater kommt. Die 60 Personen fahren nur für 7 Tage.
29. Mai: Als die Kielcer Gendarmerie abgefahren war, blieben noch die 8 von Bieliny hier. Ein
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