schuld ist. Er läßt sagen, ihm nur Essen von zu
Hause zu schicken, kein Geld, weil im Lager alles
so teuer ist. Er fragt nach allem, ob wir Holz haben,. ob wir noch Kartoffeln haben und ob wir, was Gott verhüten möge, nicht hungern. Er fragt, wo wir nur für alles das Geld hernehmen, und wenn er wüßte, daß wir alles haben, was wir brauchen, dann würde er beruhigt sein, aber so denke er nur die ganze Nacht darüber nach und könne nicht
schlafen. Er will unbedingt, daß wir ihm dieses ee Geld schicken, weil er sich dort schon alles allein/ besser erledigen kann. Wenn er in der vorigen f
Woche das Geld gehabt hätte, dann wäre er mit
dem zweiten Transport nach Hause gekommen. Der
Vater schreibt, daß er jeden Tag Briefe schicke, ‚
aber wir nicht antworten. So schreibt er, aber wir|
haben keinen einzigen Brief per Post erhalten.
Heute werden wir sicher einen Brief bekommen.
Ich habe ihm gleich einen Brief geschrieben und
in den Briefkasten gesteckt, weil die Post gerade
kam. Der Briefträger gab uns einen Brief vom Va-
ter und danach zwei Postkarten. In dem Brief und/
den Postkarten schreibt er dasselbe wie im frühe-.
ren Brief, nur im Brief schreibt er, ob es uns mit
ihm und seiner Nervosität besser wäre oder ohne
ihn. Die Mutter hat sofort nach Suchedniöw tele- 113 foniert und gesagt, dieses Geld gleich dem Vater


