von der Lagersolidorität
zu internationaler Kampfgemeinschaff
Aus der Abschiedserklärung der Mauthausener:
„Wit wollen nach erlangter eigener Freiheit und nach Erkämpfung der Freibeit unserer Nationen: die internationale Solidarität des Lagers in unserem Gedächtnis bewabren und daraus die Lehre ziehen! Wir werden einen gemeinsamen Weg beschreiten, den Weg der unteilbaren Freiheit aller Völker. den Weg der gegenseitigen Achtung, den Weg der Zusammenarbeit am großen Werk des Aufbaues einer neuen, für alle gerechten, freien Welt. Wir wenden uns an die ganze Welt mit dem Ruf: Helft uns bei dieser Arbeit! Es lebe die internationale Solidarität! Es lebe die Freiheit!“
Im Namen aller ehemaligen politischen Häftlinge von Mauthausen:
Ceskoslovensky Narodni Revolueni Vybor/ Deutsches Komitee/ Comité Espanol/ Comité Franco-Belge/ Comité Greece/ Comitato Nazionale Italiano/ Jugoslovenski Obdor/ Magyar Bizottsag Osterreichischer Nationalausschuß/ Komitet Polski/ Russkij Komitet/ Deélégué pour les Albanese/ Délégué pour les Hollandais et Suisse/ Der Delegierte für Luxemburg/ Délégué pour les Roumains.
Aus dem Bericht des jugoslawischen Komitees über das KZ. Buchenwald:
„Die deutschen Kameraden als älteste Antifaschisten im Lager, die mit allen wesentlichen Lageraufgaben und Kampfmethoden besonders vertraut waren, haben uns in die internationale antifaschistische Front eingeschlossen. Sie waren Initiatoren und Organisatoren des Kampfes auf dem inter⸗ nationalen Plan.“
Die tschechoslowakischen Spanienkämpfer in Dachau erklärten
„Urteilt gerecht! Tod den Verrätern und Schuldigen... Aber Ehre den ehrlichen und langjährigen Kämpfern gegen den Faschismus. Bedenkt, daß es deutsche und österreichische Kameraden waren, die noch am Vortage unserer Befreiung auf den Barrikaden von Dachau und München gekämpft baben und gefallen sind.“ 5
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