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Gruppe von Menschen guten Willens sammelte, die moralisch nicht verkommen und auch nicht in den Sumpf der nazistischen Ideologie und Ethik hineingezogen war, sondern an eine bessere Zukunft glaubte. Von diesen Menschen schöpfte ich meine Kraft zum Leben in den Stunden tiefster Verzweiflung und erhielt neue Kräfte für den Kampf zur Verteidigung der von den Hitler- faschisten mit Füßen getretenen Menschheit, für den Kampf um unsere Freiheit.“
KAMPFDER VERNICHTUNG
In der Verteidigung des Lebens der Häftlinge, in der Organisierung des Widerstands gegen die Vernich- tungsabsichten der SS, sahen die Antifaschistinnen Ravensbrücks ihre größte Aufgabe. Es gelang ihren vereinten Kräften, viele ihrer Kameradinnen vor der Gaskammer zu retten. Dabei spielten die Häftlinge, die im Revier arbeiteten, eine große Rolle. Unver- gessen bleiben allen Überlebenden solche hervorragen- den Frauen wie Doris Maaße, Maria Grabska, Antonina Nikiforowa, Loulou Le Porz, Zdenka Nedvedowä Mlada Tauferovä und viele andere.
Die Häftlingsärzte und-schwestern entwickelten viele Methoden des Widerstands gegen die SS. Sie durchkreuzten die Anordnungen der SS-Ärzte, so gut sie konnten, wenn diese sich gegen die Gefangenen richteten, so groß die Gefahr der Entdeckung und Be- strafung für sie selbst auch war. Frauen, die als Jüdin- nen, als Strafblockhäftlinge oder weil sie den SS-Ärz- ten aus irgendeinem Grund unliebsam aufgefallen waren, von diesen nicht behandelt wurden, fanden bei den Antifaschistinnen heimlich Hilfe. Kranke, denen keine Medikamente gegeben wurden, erhielten sie von
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