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Die Frauen von Ravensbrück / herausgegeben vom Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer in der Deutschen Demokratischen Republik ; zusammengestellt und bearbeitet von Erika Buchmann
Entstehung
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ten und dann nach Ravensbrück gebracht. Von dort aus wurde sie zum Prozeß nach Berlin transportiert. Sie rechnete mit dem Todesurteil tapfer und stolz nahm sie es entgegen. Erschüttert empfingen ihre Freunde ihren Abschiedsbrief:

... es besteht kein Zweifel, daß ich ein To- desurteil erhalte. Ihr sollt deshalb aber nicht trauern, ich habe ein reiches Leben gehabt, wie es viele nicht haben, die 60 Jahre oder noch älter werden. Ich habe so viel glückliche Stunden ge- nossen bei der Arbeit, im Freundeskreis und auf meinen Reisen. So ging mein Kampf letzten Endes nur dahin, allen Menschen zu solchen glücklichen Stunden zu verhelfen...

Nun geht das Leben zu Ende, es ist Schicksal, man entgeht ihm nicht.

Darum gedenkt meiner in Liebe und trauert nicht. Ich wünsche Euch Gesundheit, damit Ihr einst am Aufbau unseres Vaterlandes mithelfen könnt. Es umarmt Euch in Liebe und Dankbarkeit

Eure Lotte.

Am 30. November 1944 wurden in Stuttgart gemein-

sam mit ihren Männern hingerichtet: Maria Schlotterbeck, Gertrud Lutz, geb. Schlotterbeck, Sofie Klenk, Else Himmelheber, Emmy Seitz-Ramin.

Noch in den letzten Tagen der Hitlerherrschaft wur- den am 21./22. April 1945 in Neuengamme bei Ham- burg dreizehn Frauen und Mädchen erhängt, darunter

Erna Behling, Elisabeth Bruhn, Erika Etter,

Marie Fiehring, Lene Heyckendorf, Anni Jakditsch, Annemarie Ladewig,

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