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Menschen gingen, um sie zum Widerstand gegen Krieg und Faschismus zu rufen.
Die Kommunistische Partei Deutschlands hatten die Nazis verboten— aber die Kommunisten setzten ihre Arbeit unbeirrt fort.
Liselotte Herrmann hörte eines Tages, daß am Bodensee unterirdische Rüstungsbetriebe aufgebaut würden. Sie wollte die Arbeiter informieren und für den Widerstand gewinnen. Frieden wollte diese junge Frau, nichts als Frieden. Das war ihr Verbrechen. Des- halb mußte sie sterben! Die Nachricht von diesem Todesurteil rief in den europäischen Ländern und be- sonders unter den Frauen eine Welle der Empörung und des Protestes hervor. Lilo konnte nicht gerettet werden, denn die Faschisten handelten schnell, als sie von dieser internationalen Solidaritätsaktion hörten. Lilo bat nicht um Gnade. Aufrecht ging sie in den Tod. ihren Idealen treu bis zum letzten Atemzug.
Viele tapfere deutsche Frauen mußten in den fol- genden Jahren den gleichen bitteren Weg zum Scha- fott antreten, Ihre Zahl ließ sich bis jetzt nicht fest- stellen. Aber es ist nachgewiesen, daß in der Zeit vom 8. Juli 1936 bis 8. Dezember 1944 allein im Gefäng- nis Plötzensee mindestens 187 Frauen und Mädchen hingerichtet wurden.
Am 25. August 1944 wurde Charlotte Eisenblätter in Berlin durch das Fallbeil getötet. Mit ihr starb eine der vielen tapferen Töchter der deutschen Arbeiterklasse, die ihr ganzes Leben dem Kampf für Frieden und Sozialismus verschrieben hatten. Als sechzehnjährige Waise wurde sie Mitglied der Sozialistischen Arbeiter- jugend, später der Kommunistischen Partei Deutsch- lands. Sie arbeitete aktiv in der Arbeitersportbewe- gung. Charlotte Eisenblätter kämpfte gegen Hitler, weil sie wußte, daß Hitler gleichbedeutend war mit Krieg. Als Mitglied der antifaschistischen Wider- standsgruppe um den jungen Robert Uhrig wurde sie verhaftet, fünf Monate in Untersuchungshaft gehal-
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