die Räder. Die Volonne reißt auseinander. Die Ge⸗ schütze brauchen Munition, sonst setzt sich der Seind fest. Alle Sände greifen in die Speichen. Fluchen und Schreien, die Müdigkeit und die Spannung entladen sich in diesem Toben. Die Pferde reißen nach vorn und zur Seite.
Der Krieg hat ein hartes Gesicht, er muß manchmal ohne Erbarmen sein. Die Pferde ziehen endlich an, in wildem Galopp taumelt der Wagen der Bolonne nach. Kasch kommt heute die Nacht. Zwei Stunden später wiederholt sich das Bild. Fertigmachen! Die Gefechts fahrzeuge kommen nicht weiter. Schritt für Schritt muß erkämpft werden. Die Nacht ist finster und ver⸗ schlossen. Sau ruck, hau ruck, alle Männer an die Spei⸗ chen, geschoben, mit der ganzen Last des Roͤrpers da⸗ gegen, und wieder ein Stück geschafft. Die Pferde tau meln und lassen sich fallen. Soch, weiter! Alle Mann zu⸗ gleich: hau ruck, hau ruck. Das Bewußtsein reagiert nur noch auf die Rufe, und die Bewegungen sind mecha⸗ nisch. Der Schweiß rinnt und rinnt, die Sachen kleben am Vörper. Das Gewehr schlägt gegen die Hüfte.
Weiter!
Der Zug hat endlich feste Straße erreicht.
Auf der Straße bricht Lisa, das Sandpferd, zusammen und steht nicht mehr auf. Otto spricht mit ihm wie mit
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