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Vormarsch im September : Infanterie im Polenfeldzug / Justus Ehrhardt. [Künstler. Ausgestaltung: J. Nordmann]
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ihm schnell eine Zigarette an. Brot und Fleisch werden herübergereicht, weiter, immer weiter. Der Volks deutsche raucht nicht und ißt nicht, er sitzt und starrt, das Wunder der Seimkehr vollzieht sich auch an ihm, schmerzend noch und anders, als er es sich einmal er träumt hat.

Was ist das für ein Krieg? sagt Otto vorwurfsvoll.

Anschauungsunterricht für den Versailler Wahn sinn, sagt Werner zornig.Wer es noch nicht begreift, dem ist nicht mehr zu helfen.

Waffen, Uniformstücke, Ausrüstungsteile liegen auf der Straße und auf den Feldern zerstreut umher. Die Regenwolken treiben tief herab, und dann reißen sie aus; einander. Es regnet mit dichten, schweren Tropfen. Das Bataillon marschiert, die Feltbahnen über den Ropf ge⸗ streift, grau, grün, gelb gefleckt, durch die Pfützen und den Schlamm, die wege lösen sich immer mehr auf. Die Pferde dampfen.

Am Rande eines Waldes steht ein junger Bursche, halt eine Ruh am Strick und tastet weinend mit der freien Sand in die Luft. Die Ruh läuft in die marschierende Abteilung hinein. Die Soldaten fluchen, der Junge tastet hilflos um sich her. Da erkennen sie, daß er blind ist. Der Dolmetscher erfährt seine Geschichte: Blind und hilflos haben ihn die flüchtenden polnischen Bauern zurück

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