Uberall verstreut liegen die Leichen der polnischen Soldaten. Maschinengewehrspuren an allen Waͤnden, geborstene Mauern, eingestürzte Säuser, qualmender Schutt. Die Brücke liegt zersprengt im Wasser, rau⸗ schend und gurgelnd sucht sich der kleine Fluß seinen weg. Neben der vormarschierenden Truppe trampelt eine herrenlose schwarzweißgefleckte Ruh. Plötzlich er schüttert ein furchtbares Krachen die Luft. Deckung. Artillerievolltreffer? Die Ruh fällt zerrissen um. Pferde bäumen sich hoch auf. Die Pioniere neben der Brücke klären auf: eine Mine ging in die Auft, verletzt wurde niemand, die Ruh hat vielleicht vielen Kameraden das Leben gerettet. Weiße Warnungsfäden werden um das minenverdächtige Gelände gezogen. Der Vormarsch darf jetzt keinen Augenblick stillstehen. Weiter, schneller mar⸗ schieren, die Fühlung mit dem Feind muß wieder auf⸗ genommen werden.
Neben der Straße liegen polnische Verwundete, einer bewegt müde und hoffnungslos die Sand; wo der Fuß war, ist jetzt ein blutiger Klumpen. Ein anderer daneben richtet sich můh sam halb auf und sagt leise und gequaͤlt ein paar Worte. Ein Volksdeutscher, der im fremden Seere dienen mußte und einen Brustschuß erhalten hat. Seine Augen starren fiebernd und bewundernd die Fahr⸗ zeuge, Pferde und Soldaten an. Der Sanitäter brennt
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