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Vormarsch im September : Infanterie im Polenfeldzug / Justus Ehrhardt. [Künstler. Ausgestaltung: J. Nordmann]
Entstehung
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gerichtet ist, geraͤt in Gefahr, wenn jeder selbständig han delt. Die Offiziere und Soldaten hängen an seinen Lippen. Die Pflicht, das Wissen um die Verantwortung siegen.

Der Bauer fällt auf die Rnie und wimmert hoch und schrill:Die Frau meine Frau unser Kind. Ach Gott, ach Gott! Sie haben doch nichts getan. Der Oberkörper fällt vornüber, die breiten Schultern wer⸗ den von einem Krampf geschůttelt. Zuletzt roͤchelt er nur noch, lallt unverständliche Worte in die Erde, in den Simmel hinein. Irgend jemand muß dieser Jammer doch endlich rühren!

weil sie Deutsche sind, wiederholt einer mit heiserer Stimme und sieht sich wie ein Träumender um. Die Frauen weinen, der Bauer schluchzt, von überallher kommt der wimmernde, hilflose Ton der Verzweiflung. Und doch leuchtet die Sonne hell und jung von einem schimmernd blauen Simmel herab. Die Gärten vor den Säusern strömen immer noch über in den herbstlich bunten Farben von Dahlien, Astern, die Sonnenblumen wehen wie gelb schwarze Fahnen über die Jaͤune hinweg.

Die Meldereiter jagen über die Felder neben der Straße, preschen durch Maisfelder, setzen über die wassergräben. Im Graben finden sie drei Zivilisten, die feige im Bewußtsein ihrer Verbrechen zitternd zu ent⸗ rinnen versuchen. Kurzes Verhör. Gegenüberstellung.

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