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sich nicht. Die frühe Bläue eines sonnigen Tages froh⸗ lockt über den Tod. Der Bataillonskommandeur beißt die Zähne zusammen, er sieht starr über das Feld. Die Offiziere fragen und antworten, sie versuchen zu troͤsten, aber ihre Stimmen beben.
„Stürmen“, sagt einer für alle anderen.
Der Befehl steht dagegen:„Wir müssen hier weiteren Befehl abwarten“, entscheidet der Bommandeur frostig und hart. Er weiß, gerade jetzt darf er nicht eigen⸗ mächtig handeln.
Ein Bauer taumelt über die Straße, graues, faltiges Gesicht, langer, harter Schädel, grobe, knochige Glieder:
„Meine Frau, sie haben sie da drüben erschossen— gleich neben der Straße!, stammelt er atemlos aus eisigem Erschrecken heraus und schreit plotzlich gellend los:„Das Kind hatte sie doch auf dem Arm. Unser Bind, zwei Jahre alt—. Es muß doch leben. Die Frau war tot— gleich tot— aber das Rind— Herr Hauptmann, helfen Sie mir doch. Lassen Sie doch vorrücken!“
Der Kommandeur muß wohl den schwersten Rampf seines Lebens bestehen. Sinter der Stirn arbeiten die Gedanken wie im Fieber.
Ganz da vorn muß der Gegner sein.„Sinter ihm her und auf ihn“, sagt das Gefühl. Der Befehl der Diviston steht dagegen. Der ganze Plan, der auf ein höheres Ziel
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