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Vormarsch im September : Infanterie im Polenfeldzug / Justus Ehrhardt. [Künstler. Ausgestaltung: J. Nordmann]
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wenigstens drei von den Bestien hat man gefaßt. Schüͤsse krachen. Drei Gestalten liegen im Straßengraben.

Marschieren! Endlich wieder marschieren!

Rechts von der Straße liegt ein Ententeich mit grünen Wasserlin sen besetzt. Ich habe plotzlich das Gefühl, daß mir jemand einen Stoß gegen die Brust versetzt. Otto flüstert mit weißem Gesicht unverständliche Worte, seine ausgestreckte Sand deutet auf den Teich. Werner stammelt entsetzt:Wahrhaftig, ein Mensch! Jetzt sehen wir alle das Gräßliche, Unfaßbare: Eine armselige Sand, vielleicht von einer Frau, vielleicht von einem Kind, reckt sich aus dem Teich; erstarrt greift sie nach dem Leben, verloren entglitt das Leben. Die Sand blieb regungslos, flehend, anklagend. Niemand konnte ihr helfen. Niemand wird es später glauben, daß so viel Jammer sich auf einem Stück Erde vereinigen konnte.

Gemordet, weil sie Deutsche sind. Nur weil sie Deut; sche sind. Der Hauptmann sieht über seine Männer hin; weg. Seine Stimme dringt klirrend wie Stahl in die Herzen. Sie dringt weiter hinaus in die Unendlichkeit, tausend vernehmen sie, hunderttausend, ein ganzes Volk.

Der Marsch formt die Männer zu Soldaten. Der Krieg macht sie hart und zäh. Das Elend läßt sie zu Rame; raden werden. Die da gemordet sind, verschleppt wurden, wir unterm Stahlhelm, am Gewehr, Fahrzeug, im

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