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leibt,
dann werden wir unruhig. Links und rechts in den Feldern kauert jetzt vielleicht der Feind, ein einziges Maschinengewehr könnte dem lang dahinziehenden, deckungslosen Bataillon Tod und Verderben bringen. Manchmal tacken warnende Feuerstöße und verstummen rasch, ein einzelner Schuß ganz in der Nähe verjagt einen polnischen Späher. Alle un sere Sinne sind wach, wir horchen und tasten mit jedem Gedanken vor uns her, links und rechts.
Ein winziger Licht schein blinkt vor uns, zůngelt und glüht seltsam, er wächst, und dann springt neben ihm noch ein Funken auf, mehr, immer mehr, zuletzt glühen überall am Horizont die Flammen, schwelende Brände von den Strohmieten zeigen den Rückzug des Geindes. Nicht nur den weg des Rückzugs, plötzlich blinken hinter uns auch Lichter, und dann sind wir rings umgeben von Bränden. Die Flammen lodern steil und ruhig gegen den Simmel, weiß und gelb und rot leuchtet die Glut. Wir marschieren mitten in die Vernichtung hinein. Wie gebannt starren wir in die gleißenden Augen der Zer⸗ störung und können doch nichts tun als marschieren. Noch schneller marschieren, ehe alles in Feuer und Asche zerstiebt. Das Feuer spiegelt sich in den Augen, brennt in unsere Herzen hinein. Eine heisere Stimme stößt eine Verwünschung aus.
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