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Vormarsch im September : Infanterie im Polenfeldzug / Justus Ehrhardt. [Künstler. Ausgestaltung: J. Nordmann]
Entstehung
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das dumpfe, schůtternde Rollen und Stoßen der die Hänge hinaufjagenden Geschütze. Vor uns über dem Sang glühen die Brände, fünf, sieben, zehn Einzelfeuer, und an drei Stellen brennen ganze Dörfer. Wir kennen den runden roten Brand der Strohmieten, das flackernde, zuckende Glühen der Bauernhöoͤfe und das breit lagernde, wabernde, zum Simmel steigende, anklagende Brennen der Dörfer.

wir marschieren in die undurchdringliche Finsternis hinein. Verbissen, zäh und voll Grimm tappt einer neben und hinter dem anderen. Wir taumeln in Schlag⸗ löcher, brechen manchmal in die Knie. Weiter, nur weiter. Vor uns ist nichts als Finsternis und das Un⸗ bekannte. Der Simmel hängt über uns, schwarz und voll leuchtender, funkelnder Sterne, wie damals im

Frieden

Schüͤsse in der Nacht

Die Mächte sind mit hineingerissen in den Strudel, in dem sich unser Leben vollzieht. Die weiche abendliche Dämmerung dieses schönen, späten Sommers wird selten von uns gespürt; erst wenn die dunklen Schatten der Nacht breit werden, wenn schon der Busch nahe unserem Weg zum drohend kauernden Klotz wird und das Saus, einen Steinwurf entfernt, unbemerkt bleibt,

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