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Vormarsch im September : Infanterie im Polenfeldzug / Justus Ehrhardt. [Künstler. Ausgestaltung: J. Nordmann]
Entstehung
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und fest sitzen die Manner auf Geschůtzen, Pferden und Fahrzeugen. Unversehens ist die Dunkelheit über uns alle hergefallen, und immer noch rollt das Regiment vor · bei. Der wuchtige Rhythmus des Vormarsches hat uns längst wieder erfaßt. Die Müdigkeit ist verschwunden, der General nicht mehr zu sehen.

plotzlich ruckt unser Wagen an, wir sind im Strudel des Vormarsches. Vorwärts, weiter! Klirrend und stampfend rücken wir in eine tote Stadt ein. Schatten wandern zwischen den Zäusern entlang. Ta schenlampen blitzen auf und verlöschen wieder. Gespenstig glotzen die Fenster der verlassenen Säuser auf uns herab. Dann sind wir an der Brücke. Gurgelnd rauscht das Wasser uber die gesprengten Pfeiler und Mauertrümmer. Dumpf dröhnt die Notbrücke unter Wagenrollen und dem Schritt der Infanterie. Ein furchtbares Werk der Vernichtung starrt uns die Sprengwirkung entgegen. Die Säuser vor und hinter der Brücke sind zur Hälfte mit eingestürzt. Aber unsere Pioniere haben die Straße frei gemacht und die Pontonbrücke geschlagen, der Gene⸗ ral hat die Verwirrung geglättet. Der Vormarsch kam ins Stocken, er ist aber nicht zum Stillstand gekommen.

Links und rechts an der Straße gehen jetzt gerade unsere Batterien in Stellung. Wir hören aus der Finster⸗ nis heraus das Schnauben und Prusten der Pferde und

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