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Vormarsch im September : Infanterie im Polenfeldzug / Justus Ehrhardt. [Künstler. Ausgestaltung: J. Nordmann]
Entstehung
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Rechts am wege zuͤngeln die Flammen aus einem kleinen Bauernhaus. Es knackt und knistert, das Feuer schmatzt und schlingt, die Wände, die Möbel, das Dach, die Bilder, alles, was Bauernfleiß und mühe schuf und durch Generationen festhielt, in einer Stunde liegt nichts mehr als ein Saufen Asche über geborstenen Mauern. viele Säuser brennen in diesen Nächten, Gutshöfe mit riesigen und gefüllten Scheuern, ganze Dorfer glühen den erbarmungslosen Simmel an. Die rote Glut strahlt über die Blumen in den kleinen Vorgärten, über weiße, rote, gelbe Dahlien, Georginen, herbstliche Astern. Sie frißt die alten Linden vor dem Saus, die Birnbäume im Garten, sie brät die Apfel an den Zweigen und das vieh in den Ställen. Sunde heulen klein und verloren das Feuer an, und dann unsere ziehenden Rolonnen. Die menschen sind fort; geflohen, verschleppt, ermordet?

wir sind dem Feind immer dicht auf den Fersen. Links und rechts steigen die weißen Jeuchtkugeln unserer Späher auf:Sier sind wir!

Unaufhaltsam schiebt sich unser Strom nach vorn. Artillerie überholt uns mit krachenden und stampfenden Rädern. Die Pferde sind abgehetzt. Wir müssen halten. Die Geschütze gehen in der Dunkelheit auf freiem Feld in Stellung. wir lassen uns zwischen das Naͤrtoffelkraut fallen. Die Mütze über das Ohr gezogen, die Beine eng

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