das Vieh brüllt und die unde kläglich bellen. Wir stoßen die Türen mit Fäusten und VNolben auf. Leere, Verlassenheit, Elend und Armut oder die Zeichen über; stůrzter Flucht starren uns entgegen. In einer armseligen Kate sind die beiden Ziegen, angebunden an den Bett⸗ pfosten, halb verhungert und verdurstet in die Knie gesunken. In den angstvoll weiten Augen liegt der Jammer der hilflosen Kreatur. Das Messer zerfetzt den Strick. Befreit taumeln die Ziegen durch die windschiefe Tür. Schweine grunzen über die Soͤfe. Rühe jagen auf⸗ geschreckt hin und her. Hühner flattern. Auf der Fenster · bank sitzt eine Puppe, eingeknickt, traurig anzusehen in ihrer Verlassenheit. Unser Jüngster nimmt sie mit einem scheuen Seitenblick in die Sand und setzt sie aufrecht hin, nun kann sie wenigstens mit ihren schwarzen Rnopf⸗ augen die Straßen entlangsehen, ob das Kind wieder kommt, das zu ihr gehörte. Die Dörfer bleiben leer. Dann rückt eine Stadt heran. Aus der Ferne kommt stärker das Wummern der Artillerie. Dazwischen Gewehrfeuer, manchmal kurze, heftige Feuerstöße von Maschinen⸗ gewehren. Trͤge und schwer zieht eine schwarze Rauch wolke über die Ebene. In Staub und Rauch, in glühen⸗ der Sonne und in Feuer versinkt allmählich der Tag. Die Stadt brennt seit Stunden, viele Säuser sind nur noch ein rauchender Schutthaufen. Telefondrähte liegen
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