schlossen bleibt die Nacht. Die Befehle glatten die Ver wirrung, in Minuten ordnen sich die Rompanien, und schon rasseln die ersten Fahrzeuge aus dem Sof auf die Straße. Das Bataillon marschiert, mit steifen Gliedern zuerst, dann bewegen sich die Beine. Noch schneller marschieren, wir alle sind nur ein Teil in dem gewaltigen plan, der hier verwirklicht werden muß. Selbst in der Verwirrung dieses Morgens fühlen wir das. Links, rechts, immer geradeaus. Der Morgen kommt endlich grau und diesig, wie zögernd. Dann ist plötzlich die Sonne da, und von der Straße wirbelt der Staub auf. von Osten und westen, Süden, Norden kommt Staub. Uverall erheben sich dichte wolken. Auf allen Straßen rücken Rolonnen vor. Da drüben fährt Artillerie nach vorn. Die Erde zittert unter dem stoßenden, krachenden Anprall. Die Geschůtze tauchen in Staubwolken unter. Das ganze Land ertrinkt in die sen flatternden, ziehenden Staubfahnen.
Bauernhöfe, Dorfer liegen neben der Straße. Unter dem Staub leuchten triumphierend die spätsommerlichen Farben der Astern und Dahlien, gelb und schwarz glühen Sonnenblumen über Zäunen und Mauern, aber die Fenster bleiben leer. Nirgends ein menschliches Gesicht, kein Blick. Männer, Frauen, Rinder geflohen oder ver schleppt. Unheimlich diese vielen leeren Höfe, in denen
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