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Vormarsch im September : Infanterie im Polenfeldzug / Justus Ehrhardt. [Künstler. Ausgestaltung: J. Nordmann]
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Der Nebel verschluckt alles. Der Wald verdeckt die Regi menter mit Finsternis und Schweigen.

Sieben Männer liegen neben mir, roͤchelnd und schnar⸗ chend. Der Ropf eines Pferdes beugt sich suchend nach vorn, scharrend klirrt der Suf auf Steinen. Dom Guts⸗ hof herüber kommt ein Befehl, ein Kommando. Gleich darauf schwebt eine weiße Leuchtkugel in die söhe. Der Dunst verschluckt die Sterne, alle Geräusche.

Die Nacht versickert in Ruhelosigkeit. Ein fahlgrauer Morgen rüttelt an den Stämmen. Pferde wiehern die Straße entlang, aus dem Walde kommt Antwort, von Osten und Westen, Süden und Norden trompetet der Ruf der Pferde.

Fertigmachen!

Plötzlich geraten die Fahrzeuge in Bewegung. Da vorn marschiert schon die erste Kompanie. In grauen Streifen treibt der Nebel aus dem Wald über die Felder. Wir fahren dichter an den Wald heran und halten schon wieder. Die Fahrzeuge werden gegen Fliegersicht ge tarnt und stehen bereit, sofort loszufahren. Langsam ziehen die Stunden dahin. Der Nebel steigt hoher, wird von einem kühlen, heftigen Wind zerfetzt. Die Sonne schwebt über den Wipfeln. Wie mit einem Schlag ver⸗ geht der Nebel, der hellblaue Himmel spannt seinen Bogen. In diesem Augenblick kommt von fernher ein

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